"Damit ist ein kleiner aber dennoch wichtiger Schritt zum Weiterbau der B 10 getan", erklären Färber und seine Parteikollegin aus dem Stuttgarter Landtag, Nicole Razavi.

Auch die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens (SPD) freut sich über die "gute Nachricht. Es hat sich gelohnt, dass deutlich gemacht wurde, dass sich was bewegen muss". Im Dezember hatte eine Kreisdelegation Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in Berlin besucht. Die Geschlossenheit des Auftretens habe den Minister beeindruckt, ist sich Färber sicher. Die Freigabe sei ein wichtiges Signal dafür, dass es der Bund mit dem Weiterbau der B 10 ernst meine. Die Straße gilt als wichtige Verkehrsader zwischen Ulm und Stuttgart.

Färber, Baehrens und Razavi erwarten, dass es mit der Brücke nicht getan ist. Jetzt sei klar, das Ministerium stehe zum Weiterbau der B10, "denn", sagt Razavi, "sonst wäre die Brücke ja überflüssig". Die Abgeordneten erwarten, dass im Rahmen der Investitionsoffensive der Großen Koalition - 4,3 Milliarden Euro für 2016 bis 2018 - auch Geld in den Weiterbau der B10 fließen wird.