Was ist Glück, wie erreicht man es, kann man es festhalten und kann man es teilen? Solche Fragen wird der Dalai Lama am kommenden Donnerstag (20. September 2018) mit Wissenschaftlern in Heidelberg und dem Publikum diskutieren. Dabei trifft er nach Angaben des einladenden Deutsch-Amerikanischen Instituts (DAI) auf die Hirnforscherin Hannah Monyer, den Altersforscher Andreas Kruse und den Astrophysiker Matthias Bartelmann.

Glück aus allerlei Perspektiven

So wird das Thema aus der Perspektive des Hirns, des Raums und der Zeit beleuchtet. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, bekannt für seine Freundlichkeit und seinen Humor, wird auch einen Vortrag unter dem Titel „Glück und Verantwortung“ halten.

Europareise durch die Niederlande, Schweden, Deutschland und die Schweiz

Vor dem Besuch in Deutschland stehen Visiten in den Niederlanden und Schweden auf dem Programm. In Deutschland wird der 83-Jährige nur noch in Darmstadt halt machen, wo er am Mittwoch (19. September 2018) mit Friedensnobelpreisträgern ins Gespräch kommen will. Er selbst erhielt 1989 den Friedensnobelpreis für seinen gewaltlosen Widerstand gegen die chinesische Besetzung seiner Heimat. Seine Europa-Reise beendet er in der Schweizer Stadt Zürich.

Leben im indischen Exil

Der seit 1959 im indischen Exil lebende Dalai Lama spricht sich für eine größere Autonomie Tibets aus - Tibet wird seit 1950 von China beherrscht. Die kommunistische Führung in Peking wirft ihm vor, die Unabhängigkeit Tibets zu verfolgen und China spalten zu wollen.

Für die Veranstaltung in Heidelberg sind erhöhte Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen.

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