Stuttgart/Berlin Bundeswehr stoppt Schließung von Liegenschaften im Südwesten

Stuttgart/Berlin / DPA 01.06.2018

Neue Herausforderungen bringen den Zeitplan der Bundeswehr für die geplante Schließung von Liegenschaft durcheinander - auch in Baden-Württemberg. Die Pläne werden nach Auskunft der Bundeswehr entweder gestoppt oder ausgesetzt. Vorerst nicht dichtgemacht werden im Land das Materiallager in Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis), die Luftverteidigungsanlage in Meßstetten (Zollernalbkreis) und das Munitionsdepot in Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis).

Die Schließung des Kreiswehrersatzamtes in Mannheim wird auf 2022 verschoben, und das Ende der Bleidorn-Kaserne in Ulm soll nun erst im Jahr 2025 erfolgen. Nach Angaben der Bundeswehr vom Freitag gibt es im Südwesten etwa 13 800 Soldaten und 3 800 Zivilangestellte. Über die Pläne hatte zunächst das Magazin „Focus“ am Donnerstag berichtet. Bereits am Vortag hatte das Verteidigungsministerium eine aktualisierte Liste der Schließungen auf seine Homepage gestellt.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte: „Schon immer beheimatete das Land gerne die Standorte der Bundeswehr und das wird auch in Zukunft so sein.“ Die Bundeswehr trage zusammen mit der Polizei, der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und den Katastrophenschutzeinheiten dazu bei, dass sich die Menschen in dem Land sicher fühlen könnten. „Denn neben ihrem militärischen Auftrag steht die Bundeswehr mit ihren personellen und technischen Möglichkeiten im Not- und Katastrophenfall rasch und effektiv den Sicherheitsbehörden zur Seite.“

Mitteilung

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