Stuttgart / DPA

Der IT-Zweckverband Iteos will einem Zeitungsbericht zufolge die in der Krise steckende Bildungsplattform „ella“ fortsetzen. Der stellvertretende Verbandsvorsitzende und Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) sagte der „Südwest Presse“: „Wir werden der Landesregierung im Laufe des heutigen Freitags ein abschließendes Angebot zur Weiterführung von Ella zusenden. Wir möchten das Projekt auf alle Fälle fortsetzen und stehen bereit, die Dinge nach einer Prüfung der beteiligten Ministerien weiterzuführen.“

Am Freitag sollte die von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) öffentlich gesetzte Frist ablaufen, bis zu der Iteos „ein unterschriftsreifes Vertragswerk“ liefern soll. Bislang liege von Iteos noch nichts vor, sagte eine Sprecherin von Eisenmann am Freitagmittag in Stuttgart. Am 20. September berät der Bildungsausschuss des Stuttgarter Landtags erneut über „ella“. Die Ministerin musste im Februar wegen massiver technischer Probleme den offiziellen Start der Plattform kurzfristig absagen. Wann sie an den Start gehen kann, bleibt ungewiss.

„ella“ steht für elektronische Lehr- und Lernassistenz. Das Projekt soll Lehrern ermöglichen, innerhalb ihrer Schule und landesweit mit Kollegen Wissen zu teilen, Unterrichtsmaterial auszutauschen und auf digitale Medien auf dem gemeinsamen Speicher im Netz (Cloud) zuzugreifen.

Kultusministerium