Das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen hat gestern informiert, dass es „im Zusammenhang mit den in diesem Jahr geplanten Castor-Transporten“ im Neckar ein Bade- und Schwimmverbot gebe. Dieses gelte besonders bei Schleusen und „im Arbeitsbereich von schwimmenden Geräten“. Außerdem gehörten „bis zu 100 Meter ober- und unterhalb einer Brücke“ zur Verbotszone. Zuwiderhandlungen würden konsequent verfolgt.

Daraus schließen Aktivisten, dass der Transport des Atommülls von Obrigheim nach Neckarwestheim bald beginnt. Am Montag ab 6 Uhr ist die reparierte Neckarschleuse in Lauffen wieder in Betrieb. Damit kann der Schiffsverband, der noch in Neckarwestheim ankert, ins 50 Kilometer entfernte Obrigheim und die bereits beladenen Castoren abholen.