Konstanz Angeklagte müssen nach Handgranatenwurf teils in Haft

Die Außenaufnahme zeigt das Landgericht in Konstanz. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Die Außenaufnahme zeigt das Landgericht in Konstanz. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Konstanz / dpa 07.10.2016

Sie sollen das Wurfgeschoss im Januar auf einen Container für Wachleute der Einrichtung in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) geworfen haben - die Handgranate explodierte jedoch nicht. Verletzt wurde niemand.

Als Motiv vermutet die Staatsanwaltschaft einen Konkurrenzkampf von Sicherheitsfirmen um Aufträge. Die Handgranate sollte demnach der Einschüchterung der Wachleute dienen und zeigen, dass die Firma nicht zu einer ordentlichen Bewachung der Unterkunft in der Lage sei. Zum Prozessauftakt hatte einer der Angeklagten angegeben, dass die Waffe nicht scharf gewesen sei.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel