Europawahl Andreas Glück will ins EU-Parlament

Stuttgart / Jens Schmitz 19.07.2018

Andreas Glück, der ­bisherige Vizevorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, bewirbt sich um Platz eins der baden-württembergischen FDP-Liste für die Europawahl. Das er­klärte er am Mittwoch nach einer Anfrage dieser Zeitung. „Europa braucht Fürsprecher“, sagte der 43-jährige Facharzt für Chirurgie aus dem Wahlkreis Hechingen-Münsingen. „Die Europäische Union ist besser als ihr Ruf!“ Gleichzeitig gebe es Aspekte, die Veränderung bräuchten.

„Seit sieben Jahren bin ich im Landtag von Baden-Württemberg und mache das mit großer Freude“, erläuterte Glück. Auch im Bundestag sei seine Partei wieder mit Elan dabei. „Wo wir aber noch ein bisschen was zu regeln haben, ist das Thema Europa – das gilt insbesondere, weil Alexander Graf Lambsdorff und auch natürlich vor allen Dingen unser Landesvorsitzender Michael Theurer nach Berlin gewechselt sind.“ Fürs EU-Parlament sieht Glück sich durch seine Tätigkeit in den Ausschüssen Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie Finanzen gut gerüstet: „Ich habe jeden Tag mit Europarecht zu tun.“

Die Entscheidung über ihre Europaliste treffen Baden-Württembergs Liberale am 20. Oktober in Schwäbisch Gmünd.

Glück war bei der Wahl der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden am Dienstag nicht mehr angetreten. Für den verheirateten Vater zweier Kinder wurde Nico Weinmann (Wahlkreis Heilbronn) gewählt.

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