Berlin AfD nicht Partei der Arbeitslosen

Berlin / DPA 21.03.2016
Der Landeschef der AfD, Jörg Meuthen, sieht seine Partei nicht als Auffangbecken für sozial Schwache. "Wir können nicht nur eine Partei der Geringverdiener und Arbeitslosen sein", sagte Meuthen dem "Spiegel".

Die AfD vertrete die soziale Marktwirtschaft, trete aber "entschieden gegen jede soziale Vollkaskomentalität ein", meint Meuthen. "Nur wenn Bürger in existenzielle Nöte geraten, die sie nicht selbst bewältigen können, ist der Staat gefragt." Keine Hilfe dürfe es geben, wenn Leute es "gezielt darauf anlegen, in die Bedürftigkeit zu fallen". Laut "Spiegel" gibt es in der AfD Streit um die sozialpolitische Ausrichtung der Partei, daher solle das gesamte sozialpolitische Kapitel aus dem Entwurf für das neue Parteiprogramm getilgt werden. Laut Albrecht Glaser, Chef der AfD-Programmkommission, werde man sich zu Themen wie der Gesundheit erst 2017 positionieren können.

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