Stuttgart Ärger um Standorte für Luftmessstationen in Stuttgart

Steffen Bilger (CDU), Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Steffen Bilger (CDU), Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium. Foto: Uwe Zucchi/Archiv © Foto: Uwe Zucchi
Stuttgart / DPA 18.08.2018

Mit dem Vorschlag, im Ringen um bessere Schadstoffwerte in Stuttgart die Messstationen umzustellen, hat Bundesverkehrsstaatssekretär Steffen Bilger (CDU) Kritik auf sich gezogen. „Wer alternative Messstandorte fordert, will alternative Fakten schaffen“, erklärte Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand am Samstag in Stuttgart. „Wir wollen nicht die Messwerte faken, sondern die Luft sauber kriegen.“ Die Luft am besonders belasteten Neckartor werde nicht besser, indem man die Messstation in den benachbarten Schlossgarten stelle.

Bilger hatte die Standorte zuvor kritisiert. Das Land habe die Messstellen sehr nah an der Straße aufgestellt, sagte er der „Südwest Presse“. Die EU erlaube aber bis zu zehn Meter Abstand. „Wir investieren Milliarden, um an den Messstellen Grenzwerte einzuhalten, die ein paar Meter weiter vielleicht längst erfüllt sind.“

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