Ermittlung 35-Jähriger verweigert nach Todesfahrt weiter die Aussage

Heidelberg / lsw/swp 01.03.2017

Nach der tödlichen Fahrt in eine Menschengruppe in der Heidelberger Innenstadt schweigt der mutmaßliche Täter weiter zu den Hintergründen. Der 35-jährige Student wurde inzwischen in ein Gefängniskrankenhaus verlegt, erklärte ein Polizeisprecher am Dienstag. Er war bei seiner Festnahme von der Polizei angeschossen worden und musste im Krankenhaus operiert werden. Ein Richter erließ am Sonntag den Haftbefehl. Dem Studenten wird unter anderem Mord vorgeworfen.

Der 35-Jährige war mit einem Mietauto in eine Gruppe von Menschen auf dem zentralen Bismarckplatz gefahren. Ein 73-Jähriger starb, zwei Passanten wurden verletzt. Der Tatverdächtige floh zu Fuß mit einem Küchenmesser bewaffnet. Als er bei der Festnahme auf einen Polizeibeamten zuging, schoss dieser ihm in den Bauch.