Stuttgart / lsw  Uhr
„Du Jude“ - das ist mancherorts ein weit verbreitetes Schimpfwort, gerade auch unter Schülern. Auch an Baden-Württembergs Schulen gibt es schwerwiegende antisemitische Vorfälle.

27 Schulen haben seit dem Frühjahr 2018 antisemitische Vorfälle an die Kultusverwaltung gemeldet. Darunter seien Hakenkreuz-Schmierereien und antisemitische Äußerungen gewesen, teilte eine Sprecherin von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) mit. Auch seien antisemitische Verschwörungstheorien in sozialen Medien verbreitet worden. Seit April 2018 müssen alle öffentlichen Schulen Vorfälle an die Aufsichtsbehörden melden, die antisemitisch oder anderweitig religiös oder ethnisch begründet sind. Am Freitag will das Kultusministerium in Stuttgart eine Handreichung zum Umgang mit Antisemitismus an Schulen vorstellen.