Noch heute steht das sogenannte Schwedenkreuz nahe der Brücke zur Insel Mainau am Bodensee. Werner Schenk von Stauffenberg ließ die Kreuzigungsgruppe im Jahre 1577 errichten. Nachdem die Schweden im Laufe des Dreißigjährigen Krieges im 17. Jahrhundert die Insel geplündert hatten und wieder abzogen, luden sie einer Sage zufolge das Trio aus Jesus und den beiden Verbrechern an seiner Seite auf einen Wagen. Zwei Pferde zogen diesen bis zum Berg von Litzelstetten, dann kamen sie plötzlich keinen Schritt mehr vorwärts. Die Ladung mag zu schwer sein, dachten die Schweden und spannten zwölf Pferde an. Aber auch das nützte nichts, und so ließen die Schweden den Wagen zurück. Litzelstetter Bauern brachten die Ladung tags darauf mit zwei Pferden ohne jede Mühe zum angestammten Platz zurück. Seither heißt die Kreuzigungsgruppe im Volksmund Schwedenkreuz.

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Diese Version basiert auf der Variante von Theodor Lachmann, Überlinger Sagen, Bräuche und Sitten, 1909, Verlag Ernst Ackermann und Infos auf stadt.konstanz.de.