Baden-Württemberg Die Aufreger der Woche: Unglück, Kälte und Sex mit Tieren

© Foto: dpa (3), Zwiebler
Ulm / don 02.03.2018
Das Schicksal von neun Kindern bewegte die Leser diese Woche. Und sonst? Sex mit einem Pferd, das große Bibbern und vergessene Patienten.

Neun Kinder verlieren plötzlich ihre Eltern

Ein Albtraum ist in Wolpertshausen für eine Großfamilie wahr geworden. Die Eltern von insgesamt neun Kindern sind unerwartet gestorben. Die Mutter erlag vermutlich den Auswirkungen einer Grippe, der Vater starb wenige Stunden später an Kreislaufversagen. Zurück bleiben die Kinder im Alter zwischen elf und 27 Jahren. Die Gemeinde Wolpertshausen will Unterstützung leisten. Sie hat ein Spendenkonto eingerichtet.
Info
Das Spendenkonto bei der VR-Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim: DE07 6229 0110 0221 5620 01, Betreff: Familie Kreß.

Sex mit Stute

Der Besitzer eines Reitstalls in Aichwald hat Anfang dieser Woche sicher seinen Augen nicht trauen können. Er erwischte einen Mann beim Sex mit einem Pferd. Der Stallbesitzer versuchte, den Mann festzuhalten, dieser konnte sich allerdings befreien. Um Hinweise auf den Täter zu bekommen, überprüfte die Polizei in der Woche Reitställe in der Region.

Baden-Württemberg bibbert

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben die Temperaturen ihren tiefsten Wert erreicht: In Sigmaringen wurden minus 21,3 Grad Celsius gemessen. Dabei vermeldet der Deutsche Wetterdienst in der Bilanz einen vergleichsweise milden Winter. Die Durchschnittstemperatur lag bei 1,6 Grad.

Diesel-Fahrverbote zulässig

Das Bundesverwaltungsgericht hat am Dienstag entscheiden: Städte haben grundsätzlich das Recht, Diesel-Fahrverbote zu verhängen. Das Urteil bedeutet nicht, dass nun automatisch Fahrverbote kommen. Es könnte noch Wochen oder Monate dauern, bis Fahrbeschränkungen wirklich in die jeweiligen Luftreinhaltepläne aufgenommen werden. In Stuttgart ist es jedoch nicht unwahrscheinlich, dass die ersten Fahrverbote bereits Ende 2018 ausgesprochen werden.

Beziehungstat: Auf 17-Jährige eingestochen
In Laupheim wurde eine 17-Jährige mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Tat ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch. Als tatverdächtig gelten ihr Bruder und ihr Ehemann. Die beiden konnten zunächst fliehen, sind aber inzwischen von der Polizei festgenommen worden.

Lkw brennt im Lämmerbuckeltunnel aus

Auf der A8 hat ein Lkw am Dienstagabend Feuer gefangen. Die Autobahn blieb bis zum Morgen in Richtung München gesperrt. Nach Angaben der Polizei löste ein technischer Defekt den Brand im Motorraum aus. Der 48 Jahre alte Fahrer brachte seinen Lkw im Tunnel in Richtung München zum Stehen. Verletzt wurde niemand.

Mann stirbt im See

Tragisch endete der Ausflug eines 79-jährigen Mannes mit seinem Enkel: Der Junge brach beim Schlittschuhlaufen auf einem See in Creglingen ein. Sein Großvater rette ihn, kam dabei aber selbst ums Leben.

Und übrigens:...

....die Lebensgeschichte von Rudolf und Ingeborg Braungardt aus Ulm haben diese Woche viele Menschen bewegt.

Das Ehepaar stammt aus einfachen Verhältnissen, hat sich seinen jetzigen Lebensstil hart erarbeitet. Die beiden Rentner geben gern zurück. Sie haben eine Stiftung gegründet und mit 500.000 Euro ausgestattet. Rudolf und Ingeborg Braungardt spenden ihr Vermögen und unterstützen so unter anderem: den Verein Frauen helfen Frauen, den Kinderschutzbund, „Boys to Men“, ein Mentoringprogramm für Jungen.

Patienten bleiben auf den Gängen liegen
Weil eine Vereinbarung mit den Krankenkassen nicht zustande gekommen ist, fahren nachts keine Krankenwagen mehr – wer liegend transportiert werden muss, hat Pech gehabt.

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