Wetter Kaltfront bringt Schauer und Gewitter in den Südwesten

Nach der Abkühlung durch das Unwetter soll es wieder trocken und warm werden.
Nach der Abkühlung durch das Unwetter soll es wieder trocken und warm werden. © Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Stuttgart / dpa/swp 13.08.2018

+++Montag+++

Eine Kaltfront bringt am Montag teils kräftige Gewitter mit Starkregen in den Südwesten. Bereits am Vormittag könne es im badischen Landesteil gewittern, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart. Am Nachmittag ziehe die Front dann über die östlichen Landesteile hinweg. Dort könne es zu Unwettern mit Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmetern kommen. Zudem seien schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um die 90 Stundenkilometer und kleinkörniger Hagel möglich.

+++Sonntag+++

Nach einem Hitzetag am Montag wird es landesweit den Prognosen zufolge dann aber wieder kühler. Von Dienstag an sollen die Temperaturen auf um die 25 Grad fallen, auch der Mittwoch werde im Vergleich zur bisherigen Hitze vergleichsweise kühl sein.

Regnen werde es in den nächsten Tagen nur vereinzelt, sagte der Meteorologe. Es gebe örtlich wechselnde Bewölkung mit Schauern und kurzen Gewittern. Insgesamt werde es die neue Woche über im Südwesten aber eher trocken bleiben.

+++Samstag, 11. August+++

Ein schönes und sonniges Wochenende erwartet Baden-Württemberg - und zum Wochenstart steigen die Temperaturen wieder. Das sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Stuttgart. Von 24 Grad am Samstag klettern die Temperaturen demnach am Sonntag auf bis zu 29 Grad in Stuttgart oder auch Konstanz. Im Bergland wird es demnach etwas kühler mit 22 bis 26 Grad.

+++ Freitag, 10. August +++

Das Gewittertief Nadine sorgte mit Orkanböen und heftigem Regen für reichlich Aufregung - und Abkühlung in Deutschland.

Für das bevorstehende Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst Entwarnung gegeben. Hoch Kevin soll trockene Luft mit Höchsttemperaturen unter 30 Grad bringen.

+++ Donnerstag, 9. August +++

Ein schweres Unwetter ist am Donnerstag über Teile Baden-Württembergs gezogen. Mehrmals mussten Polizei und Feuerwehr ausrücken. Vor allem umgestürzte Bäume forderten die Einsatzkräfte. Streckenweise wurde der Bahnverkehr lahmgelegt. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor schweren Gewittern in Teilen des Landes gewarnt. Meteorologen rechneten mit Starkregen, Hagel und Orkanböen.

Störungen im Bahnverkehr

Auch der Bahnverkehr war beeinträchtigt. Von Karlsruhe aus nach Norden sei zeitweise nichts mehr gegangen, sagte eine Bahn-Sprecherin in Stuttgart. Dadurch kam es auch zu Verspätungen von Zügen, die aus dem Norden nach Baden-Württemberg wollten. Die Unwetterfront zog vom Saarland aus über das Rheinland-Pfalz bis nach Hessen.

Im Südwesten kam es vereinzelt zu Störungen, meist durch Bäume oder andere Gegenstände, die der starke Wind auf die Gleise geweht hatte. So sei etwa der Regionalverkehr zwischen Mannheim und Heilbronn zwischen 15.00 und 16.30 Uhr unterbrochen gewesen, weil sich am Rangierbahnhof in Mannheim ein Dachteil gelöst habe und in die Oberleitung geflogen sei.

Auch andere Bundesländer waren von heftigen Gewittern betroffen:

Im Nordwesten sind Tornados möglich

Es muss mit Starkregenfällen mit Niederschlagsmengen um 35 Liter pro Quadratmeter, teilweise mit bis zu 60 Liter pro Quadratmeter gerechnet werden. Die Überflutungsgefahr steigt. Sturmböen bis 100 km/h, lokal auch orkanartige Böen und Hagel bis 3 cm Durchmesser, sind nicht ausgeschlossen. Im Nordwesten besteht ein geringes Potential für Tornados.

+++ Mittwoch, 8. August +++

Nach der Hitze drohen nun Unwetter: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor heftigen Unwettern in Teilen Baden-Württembergs gewarnt. Am Mittwoch könne demnach Gewitter, mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 75 Stundenkilometern sowie Starkregen und Hagelschauern geben.

Die Waldbrandgefahr bleibt sehr hoch. Der Trend setzt sich bis Ende der Woche fort. Zum Wochenende hin soll es aber merklich abkühlen.

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