Die Deutsche Bahn (DB) beginnt mit den konkreten Planungen für einen Ausbau der Schnellfahrstrecke zwischen Augsburg und Ulm. Bei einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag (9.30 Uhr) in Augsburg wollen Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) und der DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern, Klaus-Dieter Josel, über die nächsten Schritte informieren.

Die rund 85 Kilometer lange ICE-Strecke steht als „vordringlicher Bedarf“ im Bundesverkehrswegeplan 2030. Bislang wird von Investitionskosten von mehr als 1,9 Milliarden Euro ausgegangen. Umstritten ist aber, ob die bestehende Trasse zwischen Augsburg und Ulm nur ausgebaut werden soll, oder ob auch zumindest teilweise die Strecke neu geführt wird.

Regionalzüge oft verspätet

Bislang ist ein Neubau von Teilstrecken, teils parallel zur Autobahn 8, vorgesehen. Zudem soll es künftig ein drittes Gleis von Dinkelscherben (Kreis Augsburg) nach Augsburg geben. Dies ist wichtig, weil der ICE-Verkehr hier oftmals Verspätungen bei den von vielen Menschen genutzten Regionalbahnen von und nach München verursacht. Denn die Regionalzüge müssen immer wieder in Bahnhöfen warten und die folgenden Fernzüge durchlassen, weil es nur ein Gleis in jede Richtung gibt.

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