Die Ärzte in Mietingen seien extrem besorgt, die Regel in der Corona-Pandemie sollen zwingend eingehalten werden. So wendet sich Mietingens Bürgermeister Robert Hochdorfer an seine Gemeinde. Das Problem in Mietingen: Corona-Partys. Wie Donau 3 FM berichtet, haben wohl in einigen Buden Corona-Partys und andere Versammlungen stattgefunden.

Robert Hochdorfer schreibt: „Corona-Partys sind inakzeptabel. Auch sonstige Treffen und Versammlungen sind im Moment nicht möglich. Die Gemeinde weist auf das Infektionsschutzgesetz hin, nach dem auch Strafen drohen können!“

Eltern sollen Kinder die Partys verbieten

Er appelliert auch an die Eltern. Sie sollen ihren Kindern verbieten, an solchen Partys und Treffen teilzunehmen. Denn: „Wir haben in Kürze wirklich ein ernstes Problem“, sagt er. Rund 40 Personen seinen in Mietingen bereits in Quarantäne. Bisher gebe es nur vier bestätigte Fälle von Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Allerdings würden die Ärzte mit einem schnellen anstieg rechnen.

Ausgangssperre für Mietingen?

Wie Donau 3 FM berichtet, sei der Bürgermeister in einer Mail vom 19. März sehr drastisch geworden: „Wenn es so weiter geht, wird eine Ausgangssperre unumgänglich.“

Nun klärt er in einem Schreiben aus dem Rathaus, dass diese Mail absoult kein Grund zur Panik sei, auch nicht wegen einer Ausgangssperre. Die Versorgung sei sichergestellt und Gewerbebetriebe könnten normal weiterarbeiten.