Unfall B29 Tödlicher Unfall: Absichtlich in Gegenverkehr gerast?

Schwäbisch Gmünd / DPA 17.10.2018

Nach dem tödlichen Unfall auf der B29 bei Schwäbisch Gmünd geht die Polizei davon aus, dass der Autofahrer absichtlich in den Gegenverkehr gefahren ist.

Am Dienstag hatte der Fahrer eines BMW trotz Überholverbots und Gegenverkehrs zwischen Iggingen und Schwäbisch Gmünd ein vorausfahrendes Fahrzeug überholt – dabei ist er mit einem Sattelzug zusammengekracht. Er sei bereits vorher durch gefährliche Überholmanöver aufgefallen, teilt die Polizei mit.

Bei dem Frontalzusammenstoß mit dem Lastwagen wurde der Autofahrer auf der Bundesstraße 29 in seinem Wagen eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der verstorbene Fahrer des Pkw ist bislang noch nicht eindeutig identifiziert. Die Identifizierung ist laut Polizei sehr aufwändig.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Polizei dauern noch an. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 150.000 Euro. Die Bundesstraße musste in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Das könnte dich auch interessieren:

KRISENTELEFON UND ANONYME HILFEN BEI GEDANKEN UM DEN TOD

Wenn du dich derzeit in einer persönlichen Krise befindest und Hilfe brauchst, rede darüber. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, die dir auch ermöglichen anonym mit Menschen über deine Situation zu reden.

Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich. Kontaktiere die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel