Stimmen und Stimmungen

CP 14.12.2015

Andreas Lechner, Co-Trainer des FSV 08 Bissingen, meinte: "Das war ein verdienter Sieg. Wir haben sehr, sehr gut angefangen und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren im Mittelfeld aggressiv und haben nach Ballgewinn schnell umgeschaltet, so wie bei den beiden Toren. Uns sind nacheinander mit Gorgoglione und Lindner die beiden Umschaltspieler ausgefallen. Wir hatten keinen Zugriff mehr und haben die Bälle nicht mehr gehalten. In der zweiten Halbzeit sind wir wieder besser ins Spiel gekommen. Beim Elfmeter war das Foul zwei Meter außerhalb des Strafraums. Man muss den Hut ziehen vor dem, was die Jungs in diesem Jahr geleistet haben. In der Verbandsliga haben wir nur ein Spiel verloren und uns in der Oberliga etabliert. Die Mannschaft ist auf dem Zahnfleisch dahergekommen, wir hatten nur noch wenige Möglichkeiten zum wechseln.

Lospech Bei der Auslosung des Viertelfinales des WFV-Pokals am Samstag in Wangen/Allgäu hatte der FSV 08 Bissingen Lospech. Am 6. April müssen die Nullachter beim Liga-Rivalen FSV Hollenbach antreten. Der Sieger dieser Partie trifft im Halbfinale am 27. April auf den Gewinner des Viertelfinalspiels zwischen dem Verbandsligisten 1. FC Heiningen gegen dem einzig im Wettbewerb verbliebenen Drittligisten Stuttgarter Kickers. "Das ist kein optimales Los. Aber wir spielen gerne gegen in Hollenbach, dort gibt es auch ein schönes Vereinsheim. Wenn man den Pokal gewinnen will, muss man auch in Hollenbach gewinnen", meinte 08-Co-Trainer Lechner. Die beiden anderen Paarungen am 6. April lauten: SV Ulm gegen FV Ravensburg und TSV Essingen gegen SGV Freiberg. Die jeweiligen Sieger treffen dann im Halbfinale ebenfalls aufeinander. Das Endspiel findet am 28. Mai im Gazi-Stadion in Stuttgart-Degerloch statt.

Elfmeterkiller "Wir haben souverän gewonnen. Ich habe mir beim Elfmeter die Ecke rausgesucht und den Ball gehalten. Ich hätte nicht gedacht, dass wir zur Winterpause 35 Punkte haben und dass wir in der Tabelle so weit oben stehen", sagte 08-Torwart Sven Burkhardt Angesprochen auf die drei Elfmeter, die der Reutlinger Giuseppe Ricciardi beim 3:0-Sieg in der ersten Runde im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Karlsruher SC verwandelte, meinte der 08-Keeper: "Deswegen spiele ich in Bissingen und nicht beim KSC."

Sicherheit Nur rund 30 Reutlinger Fans verfolgten im eigens für sie abgesperrten Bereich die Partie am Bruchwald. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot und einer Hundestaffel präsent, ein professioneller Ordnungsdienst war am Bruchwald auch vor Ort. Es blieb aber alles friedlich. Nach der Partie diskutierten die Reutlinger Spieler minutenlang mit ihren Anhängern. "Ohne Unterstützung der Stadt hätten wir das nicht so hingekriegt", verwies 08-Vorstand Rolf Knorr auf die Unterstützung des städtischen Bauhofs bei der Errichtung des Sicherheitsbereichs. Auch Knorr selbst legte tatkräftig Hand an, damit die Partie auf dem Kunstrasenplatz stattfinden konnte.