Die deutsche Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg hat sich deutlich gegen eine Verlegung der WM in Cortina d'Ampezzo von 2021 auf 2022 ausgesprochen.
Die Organisatoren in den Dolomiten wollen die Titelkämpfe um ein Jahr verschieben, um in der Corona-Krise weniger Risiko einzugehen. 2022 würden dann aber Olympia und WM in einen Winter fallen. „Als Sportlerin kann ich definitiv sagen, dass es unmöglich ist, dass die Olympischen Winterspiele und die Ski-Welttitelkämpfe im gleichen Jahr stattfinden“, sagte Rebensburg (30) dem Internet-Portal skiweltcup.tv am Wochenende.
Wie zuvor schon andere Athleten und Funktionäre erinnerte die beste deutsche Alpin-Sportlerin der vergangenen Jahre, dass weder die Rennfahrer noch die Wettkämpfe von so einem Kalender profitierten. „Für beide Events wäre es keineswegs förderlich, beide dicht aufeinandergefolgt zu veranstalten. Dadurch würden beide Großveranstaltungen jede Menge an Wert verlieren“, sagte sie. Aus Sportler-Sicht sei eine Trainingssteuerung mit zwei Höhepunkten in einer Saison „nicht vorstellbar“, sagte sie der „Bild am Sonntag“.
Der italienische Verband hatte den Antrag auf eine WM-Verschiebung jüngst gestellt. Anfang Juli will der Weltverband FIS entscheiden.