Der frühere Skirennfahrer Felix Neureuther hat auf die Gefahr hingewiesen, dass die digitale Welt zunehmend zu Bewegungsarmut bei Kindern führt.

Er habe nur „wenig Hoffnung“, dass dies noch zu verhindern sei. „Aber die kleine Hoffnung, die noch vorhanden ist, da wollen wir anpacken“, sagte er im Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und kündigte an, sich weiterhin bei Gesundheitsthemen zu engagieren.

„In meinen Augen kann es nicht sein, dass das Digitale alleine die Zukunft ist. Es ist natürlich ein großer Bestandteil der Gesellschaft“, sagte der 35-Jährige. Ihm sei es wichtig, den Kindern deutlich zu machen, wie wichtig Bewegung sei. „Und nicht, dass es wichtig ist, dass man in ein viereckiges Kasterl reinschaut. Das kann in meinen Augen nicht die Zukunft sein.“

Neureuther hatte seine Karriere nach dem vergangenen Winter wegen gesundheitlicher Probleme beendet. „Ich merke schon, dass mein Körper sicherlich noch ein paar Jahre zu knabbern hat an dem, was der Leistungssport mit ihm gemacht hat. Aber ich bin auf einem guten Weg.“ Der Partenkirchener hält es für „sehr schwierig“, dass er in die Verbandsarbeit einsteigt. „Weil ich nämlich viele Dinge hinterfrage und auch eine Meinung habe und die auch vertrete, und das ist in einer Verbandsstruktur nicht so einfach.“ Wenn er nichts verändern könnte, würde ihn das wahnsinnig machen.

Interview der FAS - Bezahlbereich

Website Felix Neureuther