Die Playoffs um den Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga können kommen. Mit dem 7:1 (3:1, 3:0, 1:0) gegen den EV Dingolfing brachte der VfE Ulm/Neu-Ulm (25 Punkte, 59:35 Tore) im Eisstadion Neu-Ulm am vorletzten Aufstiegsrunden-Spieltag die Qualifikation für die Endrunde der besten vier Klubs unter Dach und Fach. Nun geht es am Sonntag (18 Uhr) an gleicher Stelle gegen den EV Moosburg darum, den theoretisch noch möglichen Sprung auf Platz zwei aufrecht zu erhalten. Allerdings wird sich der ESC Kempten (26) wohl kaum einen der beiden Top-Ränge neben dem bereits sicher auf eins oder zwei platzierten ESV Buchloe (29) nehmen lassen. Somit würde es für die Devils ab dem 6. März zunächst in einem Auswärtsspiel gegen Buchloe oder Kempten im Best-of-three-Modus um den Sprung in die Bayernliga gehen. "Wir lassen das einfach auf uns zukommen, wobei uns Buchloe gefühlsmäßig besser liegt", meint VfE-Sportvorstand Georg Meißner.

VfE Ulm/Neu-Ulm kassiert frühen Gegentreffer

Gegen Dingolfing benötigten die Devils drei Minuten Anlaufzeit. Doch dann bestimmte die Mannschaft von Trainer Robert Linke trotz des frühen Rückstands nach 37 Sekunden das Geschehen. Dominik Synek (7.), Peter Brückner (10.) und Felix Anwander (11.) hatten schon vor der Spieldauerdisziplinarstrafe für Teamkollege Florian Döring (20.) wegen eines Checks gegen den Kopf für die Wende gesorgt. Gegen die  Dominanz der Gastgeber wusste sich Dingolfing nur mit Nickligkeiten zu helfen.

Mitte des zweiten Drittels kam es zu einer heftigen Rangelei mehrerer Akteure. Dabei bekamen auch die VfE-Spieler Martin Jainz und Synek 2+2+10-Minuten-Strafen. Ob das Duo neben Döring auch gegen Moosburg zuschauen muss, wird sich kurzfristig herausstellen. Die weiteren Treffer erzielten Brückner (21.), Jainz (25.), Synek (33.) und Marius Dörner (52.).