Hintergrund Drei Siege bei der Vierschanzentournee gab es häufiger

Der Pole Kamil Stoch holt bei der Vierschanzentournee in Innsbruck beim dritten Springen seinen dritten Sieg. Foto: Daniel Karmann
Der Pole Kamil Stoch holt bei der Vierschanzentournee in Innsbruck beim dritten Springen seinen dritten Sieg. Foto: Daniel Karmann © Foto: Daniel Karmann
Bischofshofen / DPA 05.01.2018

Der Vierfachsieg von Sven Hannawald im Winter 2001/2002 ist in der 66-jährigen Geschichte der Vierschanzentournee einmalig.

Allerdings gab es vor Kamil Stoch, der in Bischofshofen diese Gelegenheit hat, schon neun andere Athleten, die bei der letzten Station noch den Grand Slam realisieren konnten. Der Japaner Yukio Kasaya gewann 1971/1972 die ersten drei Springen und wurde am Ende nicht einmal Gesamtsieger bei der Tournee, weil er nach der dritten Station abreisen musste, um sich auf die Olympischen Spiele 1972 in Sapporo vorzubereiten.

Die Dreifachsieger und ihr Abschneiden bei der letzten Station in Bischofshofen:


 Saison Athlet Nation Ergebnis in Bischofshofen
 1953/1954 Olaf B. Björnstad Norwegen 3.
 1958/1959 Helmut Recknagel DDR 15.
 1959/1960 Max Bolkart Deutschland 5.
 1962/1963 Toralf Engan Norwegen 4.
 1968/1969 Björn Wirkola Norwegen 2.
 1971/1972 Yukio Kasaya Japan nicht angetreten
 1997/1998 Kazuyoshi Funaki Japan 8.
 2001/2002 Sven Hannawald Deutschland 1.
 2005/2006 Janne Ahonen Finnland 2.
 2017/2018 Kamil Stoch Polen offen

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