Die Snowboardcrosser Paul Berg und Hanna Ihedioha haben bei den Weltmeisterschaften in den USA Bronze im Teamwettkampf gewonnen und für die erste deutsche Cross-Medaille bei einer WM seit 18 Jahren gesorgt.

Das Duo wurde in Solitude nur von den USA und Italien geschlagen. Für Gastgeber-Gold sorgen Einzel-Champion Mick Dierdorff und die fünfmalige Weltmeisterin Lindsey Jacobellis, Silber ging an Omar Visintin und Olympiasiegerin Michela Moioli.

Nach dem Einzelwettkampf hatte im deutschen Team noch Enttäuschung vorgeherrscht, weil sowohl die vier Männer als auch Ihedioha die Medaillen verpassten. Vor allen Berg ärgerte sich, hatte er doch in seinem Halbfinale bis zum letzten Sprung geführt, den Finaleinzug dann aber mit einem Sturz kurz vor der Ziellinie vergeben.

Die zuvor einzige deutsche WM-Medaille im Snowboardcross hatte Markus Ebner 2001 in Madonna di Campiglio mit Silber geholt. Snowboard Germany bejubelt insgesamt das erste WM-Edelmetall seit 2013. Damals holte Isabella Laböck in Kanada Gold im Parallel-Riesenslalom, Amelie Kober wurde in dem Wettkampf sowie im Parallel-Slalom jeweils Dritte.

Am Montag (21.00 Uhr MEZ) wollen auch die deutschen Raceboarder um die Olympia-Medaillengewinner Selina Jörg und Ramona Hofmeister im Parallel-Riesenslalom jubeln.

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