Wegen der Coronavirus-Pandemie sind die alpinen Ski-Weltcups in Nordamerika frühzeitig abgesagt worden, gab der Weltverband Fis bekannt.
Betroffen sind davon die Ende November und Anfang Dezember geplanten Damen-Wettkämpfe in Killington (USA) und Lake Louise (Kanada) sowie die Herren-Rennen ebenfalls in Lake Louise und in Beaver Creek (USA). Geplant sei, so viele Rennen wie möglich in Europa nachzuholen, hieß es.
„Jeder weiß mittlerweile wahrscheinlich, dass Killington mein Lieblingsrennen ist. Ich werde es wirklich vermissen dieses Jahr“, sagte die Olympiasiegerin und Weltmeistern Mikaela Shiffrin in einem Video bei Facebook. „Es dürfte sich unglaublich anfühlen, dann nächstes Jahr dort zu fahren, irgendeine Form von Normalität zu haben und zu all den Dingen zurückzukehren, die wir gerne tun. Es gibt jetzt viel zu tun, damit wir an diesen Punkt kommen“, betonte die 25 Jahre alte Amerikanerin.
In den nächsten Wochen will die Fis die entsprechenden Planungen vorantreiben, um Ende September dann einen neuen Kalender verabschieden zu können. Val d'Isère in Frankreich hat sich bereits angeboten, ein zusätzliches und damit zweites Herren-Wochenende im Dezember auszutragen. Bei den Damen soll St. Moritz in der Schweiz eine der Lake-Louise-Abfahrten übernehmen. In Courchevel in Frankreich sind dafür weitere Technik-Events geplant.
„Die Nordamerika-Rennen waren immer zwei spezielle Wochen für die ganze Weltcup-Tour und wir sind enttäuscht, dass wir keine Möglichkeit gefunden haben, sie in diesem Jahr im Kalender unterzubringen“, sagte Fis-Generalsekretärin Sarah Lewis.
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