Stuttgart Zurück in der Weltspitze Fed-Cup-Team schlägt Serbien mit 3:2

Sabine Lisicki (l.) und Anna-Lena Grönefeld sicherten mit ihrem Sieg im Doppel den Aufstieg. Foto: Eibner
Sabine Lisicki (l.) und Anna-Lena Grönefeld sicherten mit ihrem Sieg im Doppel den Aufstieg. Foto: Eibner
Stuttgart / DPA 22.04.2013
Nach einem Krimi gegen Serbien freut sich das Fed-Cup-Team über den Aufstieg in die Weltgruppe. Mit Vollgas soll 2014 der Triumph gelingen.

Nachdem sie den Fed-Cup-Krimi gegen Serbien erfolgreich gemeistert hatten, tanzten die deutschen Tennis-Damen ausgelassen über die rote Asche in der Stuttgarter Porsche-Arena. Mit der Deutschland-Fahne in der Hand führte Anna-Lena Grönefeld das deutsche Team auf der Ehrenrunde an. "Wir haben es als Team geschafft. Das macht mich ganz besonders stolz", sagte Teamchefin Barbara Rittner nach dem 3:2-Erfolg gegen Serbien. "Jetzt ist für uns alles drin. Alle haben nun ihre besondere Erfahrung im Fed Cup gemacht. Jetzt geben wir Vollgas", versprach die 39-Jährige.

Durch den hartumkämpften Sieg über den Vorjahresfinalisten vollendete die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes ihre Mission Wiederaufstieg und kehrt in die Fed-Cup-Weltgruppe der acht besten Nationen zurück. Damit kann die Mannschaft 2014 den nächsten Anlauf auf den ersten Titel seit 1992 nehmen. Für den entscheidenden dritten Punkt sorgten Sabine Lisicki und Anna-Lena Grönefeld im abschließenden Doppel. Das deutsche Duo bezwang die serbische Paarung Vesna Dolonc und Aleksandra Krunic mit 6:2, 6:4. "Ich liebe diese Spiele, in denen es um alles geht", sagte Lisicki.

Nach dem Doppel-Erfolg brachen alle Dämme. Auch die dieses Mal nicht zum Team zählenden Andrea Petkovic, Julia Görges und Annika Beck warfen sich nach dem erlösenden Doppel-Triumph mit in die Jubeltraube. Die Auslosung für die erste Runde der Fed-Cup-Saison 2014 findet am 10. Juli statt.

Vor dem Sieg von Lisicki und Grönefeld im Doppel hatte Mona Barthel die Gastgeberinnen mit einem hartumkämpften Dreisatz-Sieg gegen Bojana Jovanovski wieder auf Kurs gebracht. Zum Auftakt des zweiten Tages hatte Kerber das Spitzeneinzel gegen Ana Ivanovic mit 5:7, 5:7 verloren. "Ich kann mir nicht viel vorwerfen. Ana hat einfach ein unglaubliches Match abgeliefert", sagte die Kielerin.

Ivanovic stimmte ihr zu: "Ich denke, das war mein bestes Match auf Sand seit meinem Sieg bei den French Open 2008." Sie hatte Serbien am Samstag durch ein 7:6 (7:5), 2:6, 6:2 gegen Barthel mit 1:0 in Führung gebracht. Danach hatte Kerber mit einem 7:5, 6:2 gegen Jovanovski ausgeglichen.

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