Tennis Yannick Maden in Biberach: Chance für starken Stuttgarter

In Biberach im Einsatz: Yannick Maden.
In Biberach im Einsatz: Yannick Maden. © Foto: Imago
Biberach / hel 14.12.2017

Ein Jahr ist vergangen und in den Leben der Spieler einiges passiert. Yannick Maden, 2016 Mixed-Meister zusammen mit Anna Zaja, kommt diesmal unter ganz anderen Voraussetzungen zu den deutschen Tennis-Meisterschaften in Oberschwaben. Sein letztes Halbjahr war mehr als erfolgreich. Erstmals stieß er in die Top 150 der Tennis-Weltrangliste vor, ist jetzt die Nummer 148 und Zwölfter in der deutschen Rangordnung. Zum Vergleich: Im Dezember 2016 hieß es noch Nummer 275 und 22.

„Ich habe einige Top-100-Spieler geschlagen, das hat mir Selbstvertrauen gegeben“, sagt der 28-Jährige und will das Jahr in Biberach auf keinen Fall nur „ausklingen lassen“. Nach Urlaub und Erholung steht er erst seit zwei Wochen im Training und möchte hier „sein bestmögliches Tennis“ spielen. Den heutigen Erstrundengegner Lukas Ollert kennt er nur wenig. Ob es am Ende bis ins Einzel-Finale reicht? Das lässt Yannick Maden auf sich zukommen. Doch klar ist: Sollte der starke Württemberger auf dem Weg Yannick Hanfmann und den Topgesetzten Maximilian Marterer schlagen, dann würde er sich nunmehr bei Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann für einen Einsatz im DTB-Trikot empfehlen. Da die an zwei gesetzte Anna Zaja verletzt abgesagt hat, steht beim
Mixed ihre Freundin und Vereinskollegin vom TEC Waldau, Lena Rüffer an Madens Seite.

Pfizenmaier ist zurück

Ein kleines Comeback feierte gestern Dinah Pfizenmaier, einst im Porsche Talent Team. Die sympathische Bielefelderin hatte eine Schulterverletzung lange ausgebremst, weswegen sie nach ihrem Coup 2011 nicht mehr in Oberschwaben spielen konnte, und in ihrer Heimat den Tennis-Nachwuchs trainiert. Jetzt hatte sie Barbara Rittner um eine Wildcard gebeten, diese erhalten, und gestern gewann sie ihr erstes Match gegen die 15-jährige Deutsche Jugendmeisterin Mina Hodzic 6;1, 6:4. Nach souveränen eineinhalb Sätzen, verließ sie ihr guter Aufschlag. „Am Ende habe ich gemerkt, dass mir die Matchpraxis fehlt“, sagt sie lachend. Einen kleinen Muskelkater verspüre sie auch. Jetzt trifft sie auf ihre Essener Kollegin Sarah Gronert, beim Turnier an sechs gesetzt.

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