Wie Maximilian Reinelt zum Gold-Max wurde

MANUELA HARANT 31.12.2012

In der Geschichte des Ulmer Ruderclubs war 2012 eines der erfolgreichsten Jahre: Gleich vier Vertreter des URCD fuhren zu den Olympischen Spielen nach London - und brachten eine Goldmedaille an die Donau mit.

Maximilian Reinelt heißt seit seinem Olympiasieg mit dem Deutschland-Achter landläufig nur noch "Gold-Max" und wurde wochenlang nicht nur vom Ruderclub, sondern auch von der ganzen Stadt gefeiert. Immerhin war der letzte Gold-Triumph für die Ruderer aus Ulm bereits 28 Jahre her. Allerdings machten es Max Reinelt und seine sieben Kollegen spannend: Auf den letzten 1000 Metern schmolz der zunächst komfortable Vorsprung auf Großbritannien wie Eis in der prallen Sonne. Doch die Goldjungen um Bundestrainer Ralf Holtmeyer bissen die Zähne zusammen und angelten sich den ersten Olympiasieg im Deutschlandachter seit 24 Jahren. Zum Lohn gab es das silberne Lorbeerblatt, überreicht von Bundespräsident Joachim Gauck.

Doch nicht nur hier wurde gefeiert: An der legendären Olympia-Abschlussfeier auf dem "Traumschiff" MS Deutschland waren dann auch die Sechstplatzierten Kerstin Hartmann (Zweier-ohne), Lena Müller (Leichtgewichts-Doppelzweier) und Urs Käufer (Vierer ohne) wieder dabei. Und sie alle wollen auch 2016 in Rio wieder dabei sein, wenn es heißt: Citius, altius, fortius.

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