Frankfurt/Main / DPA  Uhr

Zehn Jahre nach seinem phänomenalen 100-Meter-Weltrekord von Berlin ist Usain Bolt immer noch „sehr stolz - dass ich damals diese Zeit gelaufen bin und dass sie zehn Jahre später noch immer Rekord bedeutet“.

Dies sagte der ehemalige Sprint-Superstar aus Jamaika in einem Interview des Online-Portals „Sportbuzzer“. Bolt hatte am 16. August 2009 bei der Leichtathletik-WM in Berlin in 9,58 Sekunden gewonnen.

Der achtmalige Olympiasieger und elfmalige Weltmeister rechnet wie die meisten Experten nicht damit, dass die Fabelzeit bald unterboten wird. „Ich sage immer, dass Rekorde dazu da sind, gebrochen zu werden. Eines Tages wird da jemand sein, der meine Zeiten unterbieten kann. Ich hoffe aber, dass ich noch eine Zeit lang der schnellste Mann der Welt bleibe“, sagte Bolt. „Die aktuelle Sprinter-Generation muss noch schneller werden, um an meine Rekorde heranzukommen.“

Der 32-Jährige hatte 2009 auch einen 200-Meter-Weltrekord mit 19,19 Sekunden aufgestellt. „Ich hatte das Gefühl, dass ich diese Zeiten sogar noch verbessern könnte. Das haben Verletzungen leider verhindert“, sagte Bolt, der nach der WM 2017 in London seine einzigartige Karriere beendet hat.

Sein neues Leben sei „sogar stressiger als vorher - aber in einer anderen Art. Ich arbeite hart für meine Sponsoren, Partner und vor allem meine Stiftung.“ Gleichzeitig betonte er: „Aber ich genieße dieses Leben sehr. Ich kann endlich trinken und essen, was ich will. Und ich muss nicht mehr darauf achten, früh ins Bett zu gehen.“

Bolt-Interview bei Sportbuzzer

Bolt in der Datenbank der IAAF