Rudern Ulmer Ruderer gehen bei der Kleinboot-DM leer aus

Maximilian Reinelts (links) Platz im deutschen Achter ist in Gefahr.
Maximilian Reinelts (links) Platz im deutschen Achter ist in Gefahr. © Foto: Hansjoerg Kaeufer
HJK 20.04.2015
Anders als in den Vorjahren kehrten die Ulmer Olympia-Ruderer von der deutschen Meisterschaft in den Kleinbooten ohne Medaille nach Hause.

Der Beetzsee in Brandenburg an der Havel war kein gutes Revier für die Ruderer des URCD Donau. Vor allem Olympiasieger Maximilian Reinelt verpasste die Chance, sich über diese Kleinboot-DM für die begehrten Plätze im Deutschland-Achter zu empfehlen. Mit Malte Jakschik (Rauxel) zog er zwar leicht ins Finale ein – aber dort verloren sie Mitte des Rennens den Kontakt zur Spitze und wurden Fünfte – zu wenig für den Sprung in den Achter.

Nicht gut lief es auch für Kerstin Hartmann im Zweier-ohne. Die Ulmerin, die von 2009 bis 2014 immer gewonnen hatte, scheiterte mit ihrer neuen Partnerin Andrea Höffgen (Neuß) im Halbfinale. So souverän beide durch Vorlauf und Viertelfinale gerudert waren, so unerwartetet scheiterten sie dann. Allerdings war Höffgen erkältet. So musste Kerstin Hartmann von der Tribüne aus verfolgen, wie ihre Teamkollegin Meike Dütsch zusammen mit der Mainzerin Lea Kühne im Finale als Fünfte ins Ziel kam. Dieses Boot erfüllte die Erwartungen.

Ähnlich wie Kerstin Hartmann hatte in den Vorjahren auch stets Lena Müller in Brandenburg für Medaillen gesorgt. Da auch die Ulmerin während der Vorentscheidungen im Leichtgewichts-Einer mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, zog sie es vor, ihr Boot vor dem Halbfinale abzumelden. Trotzdem war der URCD im Finale der bis 57,5 Kilogramm leichten Damen vertreten: Leonie Pieper ging das Rennen beherzt an, lag lange auf Position drei, wurde schließlich aber noch ans Ende des Feldes auf Position sechs durchgereicht.

Beim Zweier-ohne der Leichtgewichte beendeten Mahni Fatahi und Julian Tietze ihren ersten gemeinsamen Auftritt als Zwölfte. In der U-23-Wertung wurden sie als Dritte geführt und haben noch Chancen auf die WM im bulgarischen Plovdiv Mitte Juli.