Aerobic Ulmer Kaderathletinnen vor zweiter Qualifikation zur Jugend-WM im Juni

Nadja Mack buhlt in einer Gruppe mit vier weiteren Ulmer Kaderathletinnen um ein Ticket für die Jugend-Weltmeisterschaften in Fernost.
Nadja Mack buhlt in einer Gruppe mit vier weiteren Ulmer Kaderathletinnen um ein Ticket für die Jugend-Weltmeisterschaften in Fernost. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / HELEN WEIBLE 24.02.2016
Um im Juni nach Südkorea zur Jugend-WM reisen zu können, müssen die Aerobic-Mädels des SSV Ulm 1846 am Wochenende ihre beste Choreografie zeigen. Da alle fit sind, ist Trainerin Anke Beranek zuversichtlich.
Ein wenig gesunde Aufregung herrscht unter den Bundeskaderathletinnen des SSV Ulm 1846. Denn am Wochenende geht es um viel. Der Ehrgeiz der 12- bis 17-jährigen Aerobic-Künstlerinnen bei der zweiten Qualifikation in Eisenberg/Thüringen ist groß, eines der Tickets für die Jugend-Weltmeisterschaften in Incheon/Korea (12. bis 14. Juni) zu sichern. Die Voraussetzungen für diesen Wettbewerb im Rahmen eines Stadtpokals könnten aber nicht besser sein: „Alle sind topfit und guter Dinge“, sagt Trainerin Anke Beranek, die mit ihren Schützlinge am Wochenende mitfiebert.

Besondere Spannung herrscht vor der Quali der 15- bis 17-Jährigen, die als Fünfergruppe antreten werden. Emma Sturm, Lina Schmid, Simone Eberhardt, Danica Weig, Nadja Mack, Celina Glöckle und Maya Schwally – zwei reisen als Reservistinnen mit – liegen nach der ersten Qualifikation in Halle/Saale auf Platz eins. Um abermals den ersten Rang zu erturnen, wollen die jungen Damen dieses Mal die starke Gruppe des SV Halle ausstechen, die ihnen bereits vergangenes Jahr das EM-Ticket weggeschnappt haben. „Zudem gibt es noch das technische Komitee, das entscheidet, ob der Erstplatzierte auch tatsächlich nach Südkorea fliegen darf oder nicht“, erklärt Beranek eine Hürde, die ihre Truppe zusätzlich nehmen muss.

Die Gruppe der 12- bis 14-Jährigen hatte es in Halle zu viert nicht leicht. Jetzt aber sind Magdalena Schmid, Hannah Kunz, Anne-Kathrin Kunze, Amelie Schröter und Smilla Tress komplett und stellen sich der Herausforderung. Eine davon, die erst zwölfjährige Magdalena Schmid, rechnet sich gegen die hochkarätige Konkurrenz auf Platz zwei liegend etwas aus. „Sie ist unser Nachwuchstalent und hat schon so viel Kraft. Der erste Platz ist zwar weit weg, aber wenn Magdalena es schaffen würde, wäre es ihr erster internationaler Start“, traut die Trainerin dem Ulmer Küken einiges zu.

Ein jüngeres und zwei ältere Trios des SSV 46 gehen in Eisenberg zudem an den Start. Die jüngere Riege hatte in der ersten Qualifikation die Nase vorn und peilt eines der begehrten JWM-Tickets an. Wie es auch ausgehen mag – den Ulmerinnen steht in Kürze der ebenso hochklassige Weltcup in Aix-les-Bains (16. bis 20. März) bevor.

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