Das Damen-Eishockeyteam des EHC Ulm/Neu-Ulm lädt heute ab 11 Uhr zum 1. EHC-Ladies-Cup. Es ist das erste Frauen-Eishockeyturnier in der Eislaufanlage "Wonnemar" seit vielen Jahren. Pünktlich zum Wettbewerb verstärkt eine ehemalige Nationalspielerin die "Powerflames" aus der Donaustadt.

Fünf Teams kämpfen um die neu geschaffene Trophäe. Neben den Gastgeberinnen schnüren die Freizeitmannschaften "Chiefs Ladies" aus Trostberg und "Wuide Henna" aus Garmisch-Partenkirchen, die in der Baden-Württemberg-Liga aktiven "Lady Crax" aus Ravensburg und der bayerische Landesligist Geretsried Octopussys die Schlittschuhe für das Turnier.

Das erste Anspiel ist um 11 Uhr. Jede Partie dauert zweimal 15 Minuten. Jede Mannschaft tritt in der Vorrunde gegen alle anderen Teams an. Um 17.20 Uhr wird das Finale angepfiffen, ehe der Sieger den Pokal um 18.45 Uhr in Empfang nehmen darf.

Das Feld ist sehr stark besetzt. Wie gut die Chancen der "Powerflames" stehen, das eigene Turnier zu gewinnen, vermag die Vereinsvorsitzende und Spielerin des EHC, Beate Kirchner, nicht abzuschätzen. Ausgerechnet bei der Premiere des EHC-Lady-Cup wird sie nur abseits der Eisfläche aktiv sein. Im Sommertraining brach sie sich das Wadenbein. Gegen einen Turniersieg hätte die Vorsitzende nichts einzuwenden, aber viel wichtiger ist ihr und dem Verein, dass sich im Damen-Eishockey in der Region etwas regt: "Dieses Turnier ist ein weiterer Schritt des EHC, in Zukunft wieder eine Damenmannschaft im Spielbetrieb zu melden. Wir sind uns aber alle bewusst, dass es noch ein weiter Weg ist."