Kegeln Toller Zweitliga-Start der Weidenstetter Kegel-Damen

Conny Hiller gewann zwar das Duell gegen ihre ehemalige Teamkameradin Monika Kopp, konnte aber die Lonseer Niederlage in Schretzheim nicht verhindern.
Conny Hiller gewann zwar das Duell gegen ihre ehemalige Teamkameradin Monika Kopp, konnte aber die Lonseer Niederlage in Schretzheim nicht verhindern. © Foto: Conny Hiller, Lonsee. Foto: Rudi Apprich
Weidenstetten / sh 12.09.2018

Jetzt sind die „Holzfällerinnen“ wieder am Werk. In der zweiten Kegel-Bundesliga der Damen hat die Saison begonnen. Und das für den SV Weiden­stetten überaus erfreulich. Auf den gefürchteten Bahnen von Gut-Holz Brück landete das Team um Pia Wehling einen verdienten 5:3-Erfolg. Dagegen startete Nachbar EKC Lonsee mit einer Niederlage in die neue Runde. Beim Vorjahres-Vizemeister BC Schretzheim hingen die Trauben zu hoch, es gab eine 2:6-Niederlage.

Anfang gut, Ende gut, alles gut – so lautete das Motto beim SV Weidenstetten. Stephanie Habison zeigte mit 519 Kegel eine für die Bahnverhältnisse sehr gute Leistung und setzte sich sicher mit 4:0 Satzpunkten gegen Ilse Fischer durch. Im Mitteldurchgang zeigte Tamara Hehl großen Kampfgeist und sorgte mit ihren 508 Kegel dafür, dass die Führung in der Kegelwertung auf 36 Kegel anwuchs. Nicht so gut zurecht kamen Julia Pscheidl (469), Bettina Seibold (457) und Annelen Ferigutti (481).

Aber der SV Weidenstetten hat ja auch noch Pia Wehling. Mit sehr guten 534 Kegel gewann sie das Schlussduell gegen Barbara Fischer (509) klar mit 3:1 Satzpunkten und sorgte so für den Punktausgleich nach den direkten Vergleichen. Mit 2968:2908 hatten die Gäste mehr Kegel zu Fall gebracht, was die beiden entscheidenden Punkte zum Weidenstetter 5:3-Erfolg einbrachte.

Den Faden verloren

Gut starteten auch die Keglerinnen des EKC Lonsee in die Auswärtsbegegnung gegen den BC Schretzheim. Kersten Fleck, die ihr Spiel gegen Christine Grau quasi im letzten Wurf mit 527:528 verlor, und Conny Hiller, die das Duell gegen ihre ehemalige Mannschaftskameradin und Schretzheimer Spitzenspielerin Monika Kopp mit 499:488 gewann, brachten den EKC beim Favoriten mit 10 Kegel in Führung. Im Mitteldurchgang kam dann die Wende. Lydia Reh verlor nach gutem Beginn den Faden und wurde nach 90 Wurf durch Beatrice Oesterle ersetzt, die den Durchgang aber nicht mehr drehen konnte. Lonsees Neuzugang Bettina Rath (496) kam gegen ihre überragend aufspielende Gegnerin unter die Räder und verlor glatt mit 0:4-Satzpunkten. Im Schlussdurchgang gewann zwar Andrea Benz mit guten 566 Kegel klar ihr Spiel, konnte aber die 2:4-Niederlage (3089:3174 Kegel) nicht mehr abwenden.

In der Verbandsliga setzte sich Vizemeister ESC Ulm im Spitzenspiel gegen den Vorjahresdritten SG Essingen mit 6:2 durch. Das Resultat klingt allerdings deutlicher, als der Spielverlauf (3283:3263 Kegel) war. Der SKC Gerbertshaus, der vorgesehene Auftaktgegner des KV Neu-Ulm, zog sein Team kurzfristig zurück, so dass die Neu-Ulmerinnen zum Auftakt spielfrei waren. 

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