Stichwort: Epo

SWP 25.07.2013

Erythropoetin Die Ausdauerleistungsfähigkeit eines Sportlers ist wesentlich vom Sauerstoffaufnahmevermögen seines Blutes abhängig. Erythropoetin (Epo) stimuliert die Produktion roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Die erhöhte Anzahl im Organismus zirkulierender Erythrozyten führt zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Blutes und hat eine Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit zur Folge.

Nachweis lange schwierig Seit 1983 ist es möglich, Epo synthetisch herzustellen. Entwickelt wurde es für Patienten mit schweren Nierenleiden, bei denen Blutarmut auftritt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Gebrauch von Epo 1990 verboten. Bis zum Jahr 2000 war der analytische Nachweis eines Epo-Missbrauchs jedoch sehr schwierig, weil das vom Organismus produzierte nicht vom synthetischen - gentechnisch hergestellten - Epo zu unterscheiden war. Mittlerweile gibt es ein direktes Nachweisverfahren auf der Grundlage einer Urinprobe. dpa

Klub der dreisten Lügner
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