Weißenhorn Starkregen schreckt viele Dressurreiter in Weißenhorn ab

Stellte sich der Schlammschlacht am Sonntag und wurde im St. Georg Vierte: Annegret Schmitz auf Naseweis.
Stellte sich der Schlammschlacht am Sonntag und wurde im St. Georg Vierte: Annegret Schmitz auf Naseweis. © Foto: V. Könneke
Weißenhorn / MANUELA HARANT 02.07.2014
Starke Regenfälle haben offenbar einige Top-Reiter davon abgehalten, dass Weißenhorner Dressurturnier am Sonntag zu besuchen. Die Amateurwettbewerbe am Freitag und Samstag liefen dagegen gut.

Mit einer gemischten Bilanz ist das Dressurturnier des RFV Weißenhorn zu Ende gegangen. "Der Freitag und Samstag war gut ausgelastet, am Sonntag waren die Teilnehmerzahlen eher spärlich", sagte die Pressesprecherin des Vereins, Yvonne Krebs. Die anhaltenden Regenfälle hatten das Viereck teilweise unter Wasser gesetzt. Trotzdem konnten alle Wettbewerbe unter regulären Bedingungen durchgezogen werden.

Besonders die schwerste Prüfung des gesamten Dressur-Wochenendes, der Prix St. Georg, fand nicht genügend Anklang bei den Reitern der Region. Nur elf von den ursprünglich 35 angemeldeten Teilnehmern traten hier an, am Ende gewann die Memmingerin Petra Rampe (RSC Amtzell) auf Arancio die Dressur mit 758,30 Punkten deutlich vor Margit Grab vom RFV Ehingen auf Samba (739,50) und Udo Bosch von den Pferdefreunden Dachau (735,50) auf Vangberg.

Der Gastgeber stellte in der Dressurreiterprüfung Klasse L die Siegerin: Maria Dangel aus Neu-Ulm bekam auf Tjeerd fan de wijde Blick die besten Haltungsnoten und entschied die Prüfung, bei der es vor allem auf den Reitstil ankommt, für sich.

Stark in den Siegerlisten vertreten war auch der Nachbarverein RFV Illertissen in Person von Caroline Uhl: Mit dem jungen Wallach Airforce gewann Uhl sowohl die L-Dressur auf Trense als auch die Dressurpferdeprüfung Klasse L. Mit ihrem Top-Pferd Devils Pride wurde die Kammlacherin im St. Georg immerhin Sechste (710,50). Dass die Illertisser auf den Nachwuchs besonderen Wert legen, zeigte sich zudem in den Reiter-Wettbewerben, wo jeweils Martina Exl, Selina Zinder und Lisa Maucher ganz vorne landeten.

Am kommenden Wochenende geht es mit dem zweiten Teil der Weißenhorner Turnierwochen weiter. Dann stehen - erneut von Freitag bis Sonntag - die Springwettbewerbe im Vordergrund. Rund 200 Reiter mit 500 Pferden werden erwartet. Während der Freitag (ab 12 Uhr) ganz im Zeichen der drei- bis sechsjährigen Nachwuchspferde steht, gehen am Samstag ab 9 Uhr in Springen von der Klasse A bis zur Klasse M** vorrangig Amateurreiter an den Start.

Der Höhepunkt des Wochenendes steigt dann am Sonntag um 15.30 Uhr mit dem S-Springen mit Stechen. Hier werden bis zu 40 Teilnehmer um das Preisgeld reiten - wenn es nicht wieder in Strömen schüttet.

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