Lima Rallye Dakar zum fünften Mal in Südamerika

Lima / DPA 05.01.2013

Die Wüste ruft diesmal gleich zu Beginn. Zum ersten Mal, seit der Dakar-Tross durch Südamerika rollt, müssen sich die Fahrer unmittelbar nach dem Start in Lima auf die Tücken der peruanischen Dünen einstellen. Gerade dort wird es auch wieder auf den deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz ankommen, wenn er mit seinem südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers den überraschenden dritten Rang mit dem Toyota Hilux vor einem Jahr bei der Premiere noch toppen will.

Heute verlassen fast 200 Motorradfahrer, rund 160 Autos, 40 Quads und 75 Trucks die Rampe in Perus Hauptstadt Lima. Die Teilnehmer kommen aus 53 Nationen. Am 19. Januar steht in Chiles Kapitale Santiago nach insgesamt 14 Etappen der Sieger der 35. Rallye Dakar fest. "Es wird ein harter Wettkampf in diesem Jahr", prophezeite schon Vorjahressieger Stéphane Peterhansel. Neben Peru und Chile wird auch wieder Argentinien Gastgeber der fünften Südamerika-Auflage des legendären Offroad-Spektakels sein.

Nach seinem insgesamt zehnten Sieg vor zwölf Monaten startet Peterhansel auch bei der Dakar 2013 wieder als einer der Topfavoriten. Steuern wird der Franzose einen Mini des hessischen x-raid Teams.