Querpass: Kleine Murmel, große Freude

 über den Babyboom im deutschen Sport
über den Babyboom im deutschen Sport © Foto: Wolfgang Scheerer
swp 29.12.2017

Nachwuchs ist wichtig. Im Sport besonders. Am aktuellen deutschen Babyboom haben gleich mehrere Athletenpaare ihren Anteil. Skirennläufer Felix Neureuther und Biathletin Miriam Gössner sind selig, seit Töchterchen Matilda im Oktober zur Welt kam. Das Speerwurf-Duo Christina und Boris Obergföll hat nun schon zwei Jungs: drei Jahre nach Marlon wurde im August Noah geboren. Auch bei der ehemaligen Tennis-Queen Ana Ivanovic und Ex-Nationalkicker Bastian Schweinsteiger kündigt sich ein Junge an – der die deutsche Elf womöglich zum WM-Titel 2038 schießt.

 792 000 Kinder wurden 2016 in Deutschland geboren, davor 738 000. Für dieses Jahr wird demnächst Bilanz gezogen. Es sieht gut aus, auch für 2018. Gerade hat sich Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig vielsagend gemeldet: „Langsam deutet sich eine kleine Murmel an – und sie kommt nicht nur von der Weihnachtsgans“, schrieb sie auf ihrer Facebookseite. Papa des Kindes, das im Juni erwartet wird, ist Chefbundestrainer Imornefe Bowes.

Ein ganz besonderer Dank ging jetzt schon an Laura Ludwigs langjährige Teamkollegin, die sie „von Anfang an bei meinem Plan der Babypause unterstützt“ habe. Das Timing jedenfalls passt für alle Beteiligten quasi perfekt: Kira Walkenhorst erholt sich aktuell von einer Hüftoperation. „Ich halte mich fit, damit Kira und ich 2019 und 2020 unsere Titel verteidigen können“, verspricht Laura Ludwig. Dann steht zunächst die WM, ein Jahr später dann wieder Olympia auf dem Programm. Und der Nachwuchs spielt vielleicht schon im Sand der Beachvolleyball-Arena.

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