Eishockey Noch zwei wichtige Chancen

dg 07.02.2019

Die Spreu hat sich nach der Hinrunde in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga vom Weizen getrennt. Die drei Nachzügler EV Moosburg, ESV Burgau 2000 und EV Fürstenfeldbruck können nicht einmal die Rolle eines ungemütlichen Stolpersteins auf dem Eis einnehmen. Die drei Plätze für den Fahrstuhl in die Bayernliga werden Spitzenreiter EC Pfaffenhofen (18 Punkte nach sieben Spielen), EHF Passau (17/6), ERV Schweinfurt (14/7), VfE Ulm/Neu-Ulm (12/7) und der EV Pegnitz (11/7) unter sich ausmachen.

Sollten die Devils also nach den Spielen am morgigen Freitag (20 Uhr) in Schweinfurt und am Sonntag (18 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm gegen Pfaffenhofen mit gänzlich leeren Händen dastehen, dürfte sich das Thema Aufstieg wohl erledigt haben.

„Man darf zwar noch träumen. Aber ich kann mir dann nur noch schwer vorstellen, dass sich die drei Klubs vorne das noch nehmen lassen“, räumt VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner ein. „Nach den beiden Spielen sieht man ganz sicher, wo die sportliche Reise hingeht.“

Wobei die Mannschaft von Trainer Robert Linke nach zuletzt vier Siegen in Serie auch dem Bayernliga-Zwölften Schweinfurt in dessen Halle ganz gehörig einheizen will. Die unnötige 4:6-Niederlage aus dem Hinspiel ist Motivation genug, den Spieß nun fast in Bestbesetzung (nur Wolfgang Richter fehlt wegen seine beiden genähten Lippen) umzudrehen. Nicklas Dschida (Prellung am Knie) wird wohl wieder spielen können.

„Das Ergebnis gegen Schweinfurt  hatten wir unserer Unerfahrenheit zuzuschreiben. Wir sind eine junge Mannschaft, die aus solchen Dingen auch lernt und sich daran hochzieht“, fügt Meißner hinzu.

Zumal auch von Seiten der Klubführung kein Druck auf die Spieler ausgeübt wird. „Der Aufstieg ist kein Muss. Wenn es klappt ist das schön, wenn es nicht klappt, ist das eben so“, sagt Vorstandsvize Georg Meißner. Um aber weiter an den großen Wurf glauben zu können, sollte dann auch am Sonntag gegen den überraschenden Spitzenreiter EC Pfaffenhofen, Landesliga-Vize der anderen Gruppe, etwas Zählbares herausspringen.

Der Devils-Kader  nahm übrigens am Dienstag bei der Premiere des neuen Nationaltrainers Toni Söderholm beim U25/24-Länderspiel von Deutschland gegen die Schweiz Anschauungsunterricht in Memmingen.

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