Der kleinwüchsige Paralympicssieger von Rio de Janeiro Niko Kappel wurde am Sonntag mit 13,87 Metern Zweiter - 16 Zentimeter fehlten ihm zur Goldmedaille, die der Usbeke Bobirkon Omonow gewann. Die erste deutsche Medaille hatte am Samstag Irmgard Bensusan (Leverkusen) mit Gold über 200 Meter geholt.

Es war ein Überraschungs-Sieg in einer der umkämpftesten Klassen der Para-Leichtathletik. Der nicht in Dubai startende Pole Bartosz Tyszkowski (14,04 Meter), Kappel (14,11) und der Brite Kyron Duke (14,19) hatten in diesem Jahr schon den Weltrekord verbessert. Duke wurde in Dubai mit 13,82 Metern Dritter.

Freude bei Niko Kappel überwiegt

„Ich hätte noch mehr drin gehabt, aber die Freude überwiegt“, sagte Kappel: „Ich habe Silber im besten Wettkampf, den es je bei uns gab. Ich weiß, was ich zu tun habe. Und bei den Paralympics nächstes Jahr in Tokio sehen wir uns alle wieder.“