Ulm Neun Schwimmer des SSV Ulm bei DM dabei

Trotz eines Infekts Vielstarterin in Berlin: Katharina Fischer. Foto: Rudi Apprich
Trotz eines Infekts Vielstarterin in Berlin: Katharina Fischer. Foto: Rudi Apprich
UWE 25.04.2013
Volles Programm für die Schwimmer des SSV Ulm 1846 bei den Deutschen Meisterschaften: Neun sind dabei, heute geht es los.

Mit einer großen Mannschaft ist Trainer Hans-Günther Ahlemann in Richtung Berlin aufgebrochen: Neun Sportler haben die Qualifikationsnormen für die Deutschen Meisterschaften erfüllt. Ihre Feuertaufe erleben dabei die 14-jährige Charlotte Lehr und der zwei Jahre ältere Marcel Polaczek. Für sie ist es der erste Auftritt bei den altersoffenen Titelkämpfen.

Für die Nachwuchsathleten geht es darum, sich für den Jugendkader zu empfehlen. Mädchen, die 1999 oder 2000 geboren sind, sowie bei den Jungs die Jahrgänge 1998/97 können sich für das Europäische Jugendfestival (EYOF) in den Niederlanden qualifizieren. Deshalb werden in Berlin auch eigene EYOF-Finals ausgetragen.

"Wir machen keine Medaillenvorgaben. Es geht für die Athleten darum, ihre Meldezeiten zu bestätigen und zu verbessern. Wenn die ein oder andere Endlauf-Teilnahme herauskommt, sind wir sehr zufrieden", sagt Ahlemann. Kandidaten für ein A- oder B-Finale sind Katharina Fischer und Julius Flohr. Die beiden müssen heute (9 Uhr) als erste des Ulmer Teams im Berliner Europa-Sportpark ins Becken. Auf dem Programm stehen zum Auftakt die 400 Meter Lagen.

Kitty Fischer laboriert zwar noch an einem Infekt, geht aber dennoch zuversichtlich und entspannt in die Wettkämpfe. Die 400 Meter Lagen sind der Auftakt zu einem ambitionierten Wettkampf-Programm mit Einzelstarts auf den Brust- und Lagenstrecken sowie Staffeleinsätzen. Auch Flohr ist ein Vielstarter, was er schon heute unter Beweis stellt, denn nach der langen Lagen-Strecke wartet bereits der Einsatz in der 4x200-Meter-Freistil-Staffel an der Seite von Viktor Knysch, Polaczek und Rainer Schelkle.

Am morgigen Mittwoch greift Mark Fischer ins Geschehen ein, der sich gestern mit seinen Ulmer Kollegen in Berlin getroffen hat. Der Student war direkt aus Heidelberg angereist. Seine Ziele sind klar formuliert: Er will in die A-Finals auf den Rückenstrecken, und auch eine Medaille dürfte es durchaus sein.

Doch die Konkurrenz ist sehr hart. "Zu den altbekannten Konkurrenten sind eher noch einige dazu gekommen", sagt Ahlemann. Einen echten Leistungsvergleich hat es noch nicht gegeben. Nach den Wettkämpfen wird man schlauer sein, ob und wie Fischer sein erstes Höhentraining verkraftet hat.

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