Monte Carlo Mo Farah knackt 16 Jahre alten Rekord

Mo Farah: Sein als Test gedachter 1500-Meter-Lauf endet mit Europarekord. Foto: afp
Mo Farah: Sein als Test gedachter 1500-Meter-Lauf endet mit Europarekord. Foto: afp
Monte Carlo / SID 20.07.2013
Ungeachtet aller Doping-Diskussionen warteten die Leichtathleten mit Glanzleistungen auf. Nicht nur beim 1500-m-Europarekord des Briten Mo Farah.

Glanzzeiten nach dem Doping-Wirbel: In 3:28,81 Minuten lief Langstrecken-Olympiasieger Mo Farah am Freitag Abend beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Monaco überraschend Europarekord über 1500 m. Der Brite steigerte die fast 16 Jahre alte Marke des spanischen Olympiasiegers Fermin Cacho um 0,14 Sekunden. Farah wurde Zweiter des Rennens, das Kenias Olympiasieger Asbel Kiprop in Jahres-Weltbestzeit von 3:27,72 gewann. "Ich wollte einfach sehen, wo ich auf dieser kurzen Distanz stehe", meinte ein strahlender Mo Farah ein Jahr nach seinem Double über 5000 und 10 000 m bei den Sommerspielen in London.

Keine Chance hatte er gegen den Mann, der an der Themse schon auf den 1500 m triumphiert hatte. Kiprop lief die viertbeste Zeit der Geschichte, näherte sich dem 15 Jahre alten Weltrekord des Marokkaners Noureddine Morceli (3:26,00) bis auf 1,72 Sekunden.

Glanzzeiten gab es am laufenden Band. Erst durch die US-Staffeln, die bei den Männern in 37,58 und bei den Frauen in 41,75 Sekunden Jahres-Weltbestzeit liefen. Weltmeisterin Amantle Montsho (Botswana) gewann den hochklassigen 400-m-Lauf in 49,33 Sekunden.

Diskus-Olympiasiegerin Sandra Perkovic setzte ihre Siegesserie in der Diamond League fort. Bei sechs Saisonstarts in der Königsklasse siegte die Kroatin zum sechsten Mal, diesmal mit 65,30 Meter.

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