Leistungsfördernde Auswirkungen umstritten

SWP 31.01.2012

Die Behörden in Erfurt ermitteln seit Frühjahr 2011 gegen Andreas Franke wegen des Verdachts, zu Dopingzwecken gegen das Arzneimittelgesetz verstoßen zu haben. Nach dem Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) ist Athleten jede Manipulation oder Transfusion ihres Blutes verboten. Franke behauptet, seine Methode sei als präventive Infektbehandlung zulässig. Die leistungsfördernden Auswirkungen der UV-Behandlung gelten als umstritten. Der Leiter des Dopingkontrolllabors in Kreischa, Detlef Thieme, sieht darin kein wirksames Dopingmittel: "Das ist mehr im Bereich des medizinischen Okkultismus angesiedelt." dpa