Zumindest am Sprung haben die Bundesliga-Turner des TSV Pfuhl dem großen Favoriten TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau Paroli bieten können und ihm hier die zwei Gerätepunkte abgenommen. Diese könnten am Ende entscheidend sein, wenn im Kampf um den Klassenerhalt mit den anderen Konkurrenten Singen und Vinnhorst Punktgleichheit herrscht. Gegen die Wetzgauer, die mit den WM-Teilnehmern Artur Dalaloyan (Russland), Bart Deurloo (Niederlande) und Andreas Toba (Hannover) in Bestbesetzung angetreten waren, reichte es zu einer 21:58-Niederlage.

Dennoch boten sich den rund 500 Zuschauern im rappelvollen Pfuhler Turnzentrum spektakuläre Duelle, insbesondere wenn die Spitzenturner, zu denen auch die Pfuhler Vertreter Dimitri Lankin (Russland) und Joshua Nathan (Großbritannien) an die Geräte gingen. Aber auch die Eigengewächse des TSV wie Linus Mikschl, Jonas Useldinger oder Florian Reindl leisteten sich kaum Fehler und hielten ihr Team bis zum Halbzeitstand von 11:23 auf Kurs.

Wetzgau gewinnt klar am Barren

Nach der Pause schnupperten sie mit dem 8:7-Geräteerfolg am Sprung sogar an der Sensation. Doch schon am vorletzten Gerät Barren war das Duell entschieden. Mit 12:2 ließen die Gäste den Pfuhlern hier keine Chance und brachten den deutlichen Auswärtserfolg mit einem 16:0 am Reck nach Hause.

Da zeitgleich der StTV Singen überraschend gegen den Tabellenvierten SC Cottbus mit 43:32 gewann, ist der TSV Pfuhl jetzt auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Allerdings haben es die Pfuhler noch selbst in der Hand, wenn sie am siebten und letzten Wettkampftag beim noch sieglosen Schlusslicht TuS Vinnhorst zu Gast sind.

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