Ulm Kanu-Slalom: Unselds holen Titel

Lasse Riemhofer von den Ulmer Paddlern nahm den Slalom auf dem Illerkanal mit rund 70 anderen Startern in Angriff. Foto: Rudi Apprich
Lasse Riemhofer von den Ulmer Paddlern nahm den Slalom auf dem Illerkanal mit rund 70 anderen Startern in Angriff. Foto: Rudi Apprich
Ulm / HEL 22.07.2013
Die beiden Kanu-Vereine aus Ulm blicken auf einen erfolgreichen 35. Heim-Slalom am Sonntag zurück. Auf diesen Saison-Höhepunkt hatten die Ulmer Paddler und die Ulmer Kanufahrer hingefiebert.

Die beiden Kanu-Vereine aus Ulm blicken auf einen erfolgreichen 35. Heim-Slalom am gestrigen Sonntag zurück. Auf diesen Saison-Höhepunkt hatten die Ulmer Paddler und die Ulmer Kanufahrer hingefiebert. Das Gemeinschaftswerk bot eine "schöne Kombination aus Sport und Geselligkeit", war Thomas Lang, Vorsitzender der Ulmer Kanufahrer, mehr als zufrieden.

An diesem heißen Sonntag zog es auch einige Zuschauer an den Illerkanal in Neu-Ulm, wo sich gut 70 Fahrer aus Waldkirch, Bietigheim, Rastatt, Ketsch und Ulm spannende Wettkämpfe lieferten. Trotz des Wegfalls der Augsburger Vereine, die bekannterweise viele Hochkaräter in ihren Reihen haben, präsentierten sich gestern die Fahrer im Jugend- und Juniorenbereich von ihrer Schokoladenseite. Sieben starteten von den Ulmer Kanufahrern, die Ulmer Paddler stellten drei Fahrer. Nach dem Slalom in Waldkirch und Fürth, war der Ulmer der letzte um die Baden-Württembergische Meisterschaft. Wie erwartet ging der Sieg an die als Favoriten gehandelten Ulmer Kanuten: Janosch Unseld war bei den Schülern K1 A nicht zu schlagen. Seinen besten Lauf lieferte er mit 102,38 Sekunden ab. Ole Unseld wurde Erster in der Jugend K1 und ließ seine Klasse durch die zweitbeste Tageszeit mit 91,17 Sekunden aufblitzen. Malte Neumann (KCEW Waldkirch), der bei den Herren K1 triumphierte, meisterte den Slalom in 86,87 Sekunden als Tagesbester.

Während die Ulmer nur ein kleines Team im Vergleich zu Bayern oder Nord-Rhein-Westfalen stellen, wurde der Heim-Slalom mit bekannten Namen gefeiert. Kein anderer als der Landestrainer Frank Schweikert aus Waldkirch (Erster bei den Senioren C K1) fand sich ein, dessen Sohn Fabian Schweikert just gestern den U 23-Titel mit der Deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Letovski holte.

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