Ulm Junge Radsportler trotzen der Hitze

Die Schülerradrennen des SSV Ulm 1846 waren im Großen und Ganzen üppig besetzt. Foto: Volkmar Könneke
Die Schülerradrennen des SSV Ulm 1846 waren im Großen und Ganzen üppig besetzt. Foto: Volkmar Könneke
EB 22.07.2013
Trotz der hohen Temperaturen konnte der SSV Ulm 1846 seine Schülerradrennen durchziehen. Nur die Einsteigerrennen waren nicht so stark besetzt.

Bei der zweiten Auflage des Schülerradrennens auf der Böfinger Tartanbahn erlebten die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre spannende Wettkämpfe. Los ging es bei der Veranstaltung des SSV Ulm 1846 mit dem 400-Meter-Einzelzeitfahren für die Starter in den Lizenzfahrerklassen U 11, U 13 und U 15. Danach ging es ins Ausscheidungsfahren. In der Altersklasse U11 wurde in jeder Runde ein Fahrer oder eine Fahrerin aus dem Rennen genommen, bei den Klassen U13 und U15 jede zweite Runde. Wegen der hohen Starterzahl von 18 Teilnehmern in der U15-Klasse wurden insgesamt 36 Runden gefahren, was bei der Hitze für die Schüler schon sehr anspruchsvoll war. Im U-13-Rennen gab es einen Sturz bei der Einfahrt in die Kurve nach der Start-/Zielgerade, an dem drei Fahrer beteiligt waren. Dieser Sturz war zum Glück relativ harmlos, außer Schürfwunden ist nichts passiert.

Bei den Einsteigerrennen gab es nur fünf Starter , so dass ein gemeinsames Rennen über alle Altersklassen gefahren wurde. Es gewann Jan Wolanyk vor Hanna Krug und Palesa Khobo (alle SSV Ulm). Nach einer kurzen Mittagspause ging es mit dem Omnium auf der Tartanbahn weiter. Für die U 11 gab es ein Punktefahren über 15 Runden, für die U 13 über 20 Runden und für die U-15-Altersklasse über 25 Runden. Man merkte den Schülern an, dass es in der Mittagshitze jetzt an die Substanz ging. Mit den vorderen Platzierungen hatten die Ulmer Starter hier nichts zu tun. Allerdings schafften es Marc Gabler und Luis Wolf in der U 15 als Neunter und Zehnter in die Top Ten.

Die Gäste aus Leutkirch, Wangen, Friedrichshafen, Biberach und Singen waren mit der Veranstaltung sehr zufrieden, weil die Tartanbahn im Stadion für die Zuschauer immer volle Sicht auf das Renngeschehen bot.

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