Ulm Interview zum Einstein-Triathlon: Hitze birgt große Gefahr

Ulm / UWE 27.07.2013
Bis zu 36 Grad Hitze werden am Sonntag erwartet, körperliche Anstrengung sollte man meiden. Veranstalter Markus Ebner erklärt, was das für den Einstein-Triathlon in Ulm bedeutet.

Bereitet die Hitze vor dem 1. Ulmer Einstein-Triathlon große Sorgen?
MARKUS EBNER: Ja, obwohl es beim Einstein-Marathon schlimmer wäre. Triathleten sind in der Regel besser vorbereitet. Wir merken es aber auch daran, dass sich etwa 100 Teilnehmer abgemeldet haben.

Gibt es besondere Vorkehrungen?
EBNER: Wir richten mehr Beregnungsanlagen und Wasserstände auf der Laufstrecke ein. Auf der Radstrecke werden wir zusammen mit den Feuerwehren versuchen über Spritzanlagen Abkühlung zu schaffen. In den Wechselzonen steht Sonnencreme bereit. Außerdem weisen wir die Teilnehmer explizit nochmal auf die Gefahren hin.

Vom Einstein-Marathon weiß man, dass 2 Grad mehr Wärme etwa 20 Einsätze mehr fürs Rote Kreuz bedeuten. Sind mehr Helfer im Einsatz?
EBNER: Ja, die Dichte der Sanitäter auf der Laufstrecke wurde erhöht.

Gibt es eine Grenze, bei der der Wettkampf abgesagt werden muss?
EBNER: Nein, wir als Veranstalter entscheiden über einen Abbruch und wir müssen das auch verantworten. Wir werden uns am Sonntag um 12 Uhr zusammensetzen, wenn die Mitteldistanzler etwa eine Stunde auf der Radstrecke sind, dann wieder um 13 Uhr. Ich glaube aber, dass es erst um 15 Uhr kritisch werden kann, dann wird die heißeste Zeit sein und die Mitteldistanzler sind fünf Stunden unterwegs. Wenn es bis dahin nicht auffällig viel Kreislaufprobleme gibt, wird wohl nichts mehr kommen.

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