Zum Abschluss der Inline Alpin Saison standen  für die Inline Slalomfahrer des DAV Neu-Ulm die deutschen Meisterschaften im Slalom und Riesenslalom in Bad Hersfeld auf dem Programm. Mit vier Titeln und weiteren tollen Platzierungen stellten die Donaustädter die erfolgreichste Mannschaft.

Im Riesenslalom errang die Weltcup-Gesamtsiegerin Marina Seitz trotz Laufbestzeit im zweiten Durchgang die Vizemeisterschaft. Ihre Klubkollegin Ann-Krystina Wanzke sicherte sich mit einem starken zweiten Lauf noch die Bronzemedaille. Geschlagen geben musste sich das Neu-Ulmer Duo nur Mona Sing vom SV Winnenden.

Spannend verlief das Rennen bei den Herren. Der Vöhringer Manuel Zörlein lag nach dem ersten Lauf mit drei Hundertstelsekunden Rückstand hinter Jörg Bertsch auf Rang zwei.  Als vorletzter Starter des gesamten Feldes legte er  im  zweiten Durchgang eine Fabelzeit vor, die auch Bertsch nicht mehr kontern konnte. Zörlein überglücklich nach seinem Sieg: „Dieser Titel hat mir noch gefehlt.“ Sebastian Schwab rundete das gute Neu-Ulmer Ergebnis mit Rang 4 noch ab.

Bei den Junioren gewann Marinus Maurer die Bronzemedaille knapp vor Luca Seeberger. Im Slalom sicherte sich Leoni Kröplin den Schülerinnen-Titel.

Luca Seeberger überrascht

Für eine riesige Überraschung sorgte Luca Seeberger in der stark besetzten Klasse der Junioren. Mit zweimaliger Laufbestzeit holte er sich nicht nur den Deutschen Meistertitel, sondern ließ gleich mehrere Fahrer aus der Deutschen Inline Alpin Nationalmannschaft hinter sich.

Bei den Damen führte nach dem ersten Durchgang Marina Seitz knapp vor Mona Sing. Ann-Krystina Wanzke reihte sich etwas überraschend nur auf Rang fünf ein. Im zweiten Durchgang drehte die Weltranglistenerste aber so richtig auf. Mit einem tollen Lauf legte sie eine Endzeit vor, an der selbst Marina Seitz scheiterte. Allerdings betrug der Rückstand der Vizemeisterin am Ende nur zwei Hundertstelsekunden.

Manuel Zörlein vergab einen Doppelerfolg, als er im zweiten Durchgang knapp vor dem Ziel an einem Tor hängen blieb und ausschied. Sebastian Schwab profitierte davon und gewann  die Bronzemedaille.