Stuttgart Für Petkovic ist künftig weniger mehr

Stuttgart / DPA 23.04.2013

Andrea Petkovic war fix und fertig. Zwar verfolgte die Darmstädterin das Fed-Cup-Drama gegen Serbien nur als Zuschauerin, dennoch ging die am Ende erfolgreiche Achterbahnfahrt der Tennis-Damen auch dem deutschen Edelfan an die Substanz. Heute ist die 25-Jährige nun wieder selbst auf dem Platz gefordert. Beim WTA-Turnier in der Stuttgarter Porsche-Arena setzt sie ihr Comeback fort, nachdem sie 2012 mehr Zeit in der Reha als auf dem Court verbracht hat. In Ana Ivanovic hat Petkovic eine sehr schwere Erstrundengegnerin zugelost bekommen, das bewies die einstige Nummer eins der Welt gerade im Fed Cup mit ihren Siegen gegen Mona Barthel und Angelique Kerber wieder. Doch auf wen Petkovic im Moment auf der Tour trifft, ist ihr eigentlich egal. Das Wichtigste ist, dass sie wieder fit ist.

"Ich fühle mich richtig super", sagte Petkovic. "Ich habe mir keine großen Ziele für dieses Jahr gesetzt", sagte sie, "das einzige, was ich erreichen will, ist, dass ich bei den Grand Slams direkt im Hauptfeld stehe." Um dies zu schaffen, müsste sie unter die Top 100 der Welt zurückkehren, derzeit steht sie an Position 131. Nach einem Ermüdungsbruch im Rücken, einer Fußverletzung und einem Meniskusriss hat sie ihren Übungsplan umgestellt: Weniger ist mehr. "Ich habe mir mein Selbstvertrauen immer über Stunden auf dem Platz geholt. Das brauche ich nicht mehr."

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