Fünf aus elf: Gelbsünder Kling hat Pause

Lukas Kling (am Boden) muss in Heimstetten zusehen. Foto: Eibner
Lukas Kling (am Boden) muss in Heimstetten zusehen. Foto: Eibner
JB 10.09.2012

Eine Mannschaft, die auch bei schwächeren Auftritten nicht klein beigibt und die Partie zu ihren Gunsten gestalten kann, steht nicht von ungefähr ganz vorne in der Tabelle. So wie der FV Illertissen, der sich beim 3:1 (1:0) gegen den FC Eintracht Bamberg doch recht schwer tat, aber seine führende Position bei einem mehr ausgetragenen Spiel auf sieben Punkte Vorsprung ausbauen konnte.

Trainer Holger Bachthaler ließ Milde walten: "Wir können nicht jedes Spiel im Hurrastil gewinnen und müssen uns auch einmal mit einem schwächeren Auftritt zufrieden geben". Freilich wurmte es den Coach, dass seine Spieler nach 20 Minuten den Gegner richtiggehend aufgebaut hatten und ihm das Gefühl gaben, in Illertissen geht auch nach einem Rückstand noch etwas. "Ich hatte den Eindruck, bei einigen von meinen Leuten fehlte es an Frische", sucht Bachthaler nach Erklärungen. Auffällig: Die vielen Freistöße nach teilweise völlig unnötigen Fouls in der eigenen Hälfte und in Strafraum-Nähe. Glück für den Gastgeber, dass Bamberg keine Freistoß-Spezialisten hatte.

Mit Stürmer Jannik Froschauer, der erstmals von Beginn an ran durfte, war Bachthaler zufrieden. Denn immerhin erzielte der Ex-Ulmer ein Tor und leitete den Treffer von Vitalij Lux ein. Die Verletzung von Simon Zweifel ist weniger schlimm als befürchtet: Es ist weder etwas gebrochen noch gerissen. Lukas Kling handelte sich auch diesmal den gelben Karton ein und ist mit fünf Verwarnungen nach elf Spieltagen für das anstehende Spiel in Heimstetten gesperrt. Zuvor geht es am Mittwoch (17.45 Uhr) im bayerischen Toto-Pokal (dritte Runde) zum Landesligisten SV Pullach.