FRAGE DES TAGES Wintersport: Weitenmessung beim Skispringen

Skispringer Markus Eisenbichler bei der Landung im 2. Durchgang in Oberstdorf auf der Großschanze bei der Vierschanzentournee.
Skispringer Markus Eisenbichler bei der Landung im 2. Durchgang in Oberstdorf auf der Großschanze bei der Vierschanzentournee. © Foto: Daniel Karmann/dpa
DIETER WEIß 06.01.2019

Wie und wo genau wird eigentlich die Weite beim Skispringen gemessen?

Beim Skispringen wird am Berg vom sogenannten K-Punkt (auch Kalkulationspunkt oder Juryweite) aus nach vorne oder hinten gemessen - und zwar die Entfernung in der geneigten Aufsprungbahn (früher durch Schätzung der Weitenrichter, heute mit Digitalkamera und Computerauswertung).

Weitenpunkte

Der K-Punkt hat die angegebene Entfernung (zum Beispiel K120 = 120 m) von der Grundkante des Schanzentisches, als ob man ein imaginäres Maßband entlang des Hanges legt. Je nachdem, wie weit der Springer dann vor oder hinter dem K-Punkt gelandet ist, bekommt er Weitenpunkte gutgeschrieben oder abgezogen.

Landung

Bei der Landung des Springers selbst liegt dann der Messpunkt auf der Fußmitte, bei einem Telemark-Aufsprung wird die Mitte zwischen beiden Füßen zur Messung herangezogen.

Fragen bitte an Petra Groninger p.groninger@swp.de oder unter (0731) 15 62 97 - wir antworten!

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