Wenn der Erfolg zum Problem wird – dieser Gedanke steht im Raum, wenn es um das Abschneiden der Gschwender Badminton-Teams in der kommenden Saison geht. Die zweite Mannschaft hat in der zurückliegenden Saison den Aufstieg in die Landesliga geschafft, der dritten Mannschaft gelang der Sprung in die Bezirksliga. Und die „Gschwender Erste“, die von der Landesliga bis in die Württemberg-Liga durchmarschierte, verpasste nur knapp den Klassenerhalt. Dass Aufsteiger gegen den Abstieg spielen, ist an sich ja nichts Ungewöhnliches. Doch bei den beiden Gschwender Aufstiegsteams kommt hinzu, dass sie Spieler nach oben abgeben müssen, weil sich in der „Ersten“ personelle Lücken auftun.

Den TSF Gschwend I fehlte nach ihrem „Nonstop-Durchmarsch“ in der Württemberg-Liga in der vergangenen Saison manchmal etwas das Glück. „Die Hälfte der Begegnungen ging mit 3:5 verloren oder endete 4:4“, so Abteilungsleiter Hermann Mantel.

Wie knapp der Klassenerhalt verpasst wurde, zeigt ein Beispiel: Beim 3:5 gegen die SG Neuravensburg unterlag das Herrendoppel der Gschwender hauchdünn mit 22:20, 19:21, 19:21. Hätte das TSF-Duo den dritten Satz gewonnen, wäre Neuravensburg abgestiegen und nicht Gschwend.

Dies hätte die Sorgen von Hermann Mantel noch vergrößert:  Stammspieler Andreas Geiger will kürzertreten. Simon Gos­tynski, Neuzugang aus Schorndorf, ist verletzt und wird wohl erst in der Rückrunde auflaufen können. Dann erwartet Svenja Frey bald Nachwuchs und dürfte frühestens  in der Rückrunde wieder dabei sein. So müssen zunächst Spieler aus der zweiten Mannschaft nachrücken. „Ich bin froh, wenn wir die Klasse halten können und in der oberen Hälfte der Verbandsliga mitspielen können“, gibt Mantel als Saisonziel aus.

Die Abgabe an die erste Mannschaft schwächt natürlich den Kader der zweiten Mannschaft, die gerade die sofortige Rückkehr in die Landesliga geschafft hat. „Das Ziel ist der Klassenerhalt. Wir möchten nicht gleich nach nur einem Jahr wieder absteigen.“ So geschehen im Sommer 2017.

Die TSF Gschwend III gehen als Aufsteiger in eine nicht leichte Bezirksligasaison. Dazu kommt die drohende Abgabe von Spielern an die zweite Mannschaft. „Wir haben auch hier als Ziel  den Klassenerhalt“, so Mantel.

Ohne Druck

Da könnte es sich als großer Vorteil erweisen, dass die Gschwender mit ihrer vierten Mannschaft ihren Nachwuchsspielern eine Plattform bieten, um Wettkampferfahrung ohne Druck zu sammeln. „Wir haben auch in diesem Jahr einige Nachwuchsspieler, die wir auf diesem Weg aufbauen wollen“, erläutert Mantel.

Der Abteilungsleiter erwartet durch die personellen Engpässe und das Nachrücken von Spielern einen schwierigen Auftakt. „Das erste halbe Jahr wird hart werden.“ Wobei er die erste Mannschaft im Blick hat. Besonders bei den Damen dürfte die Besetzung nicht immer leicht werden. Doch Mantel ist im Blick auf die zweite Saisonhälfte zuversichtlich. „Die Rückrunde wird uns retten – sofern es gut läuft.“

Spielbeginn 15 Uhr

Zum Saisonauftakt am morgigen Samstag werden die TSF Gschwend I von der SG Schorndorf III erwartet, dem Tabellendritten der vergangenen Verbandsliga-Runde. Die anderen Gschwender Teams spielen in der heimischen Halle. In der Landesliga reist mit dem Verbandsliga-Absteiger TS Esslingen ein schwerer Brocken an. Dazu spielen noch die TG Böhmenkirch I und II in der Gschwender Mehrzweckhalle. Beginn ist bei allen Spielen um 15 Uhr. Abgesehen vom Rückrundenauftakt bestreiten die Gschwender Teams ihre Heimspiele dann gemeinsam.

So spielten sie


Liga
Paarung

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